630.000 Menschen auf schwarzer Liste der Banken

Neuer Premier geschockt von der Verschuldung im Land

Als einen der wichtigsten Gründe für die Armut im Lande nannte der neue Regierungschef – er war davor Finanzminister – die übermäßige Verschuldung der Bevölkerung. Etwa 630.000 Menschen stehen demnach auf einer Schwarzen Liste der Banken, weil sie ihren Kreditverpflichtungen nicht nachkommen können. Sie könnten, so der Premier, trotz teilweise guter Geschäftsideen weder am Wirtschaftsleben teilnehmen noch andere Menschen beschäftigen. Das sei eine schockierende Nachricht. Denn wegen des „unverantwortlichen Kreditsystems im Lande“ seien damit 25 – 30 Prozent der Menschen im arbeitsfähigen Alter ihres Rechtes beraubt, sich an der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes zu beteiligen.

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