{"id":2973,"date":"2018-12-17T17:10:55","date_gmt":"2018-12-17T16:10:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=2973"},"modified":"2018-12-17T17:10:55","modified_gmt":"2018-12-17T16:10:55","slug":"kapost-aktuell-inaugurations-rede-von-salome-surabischwili","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=2973","title":{"rendered":"KaPost-aktuell: Inaugurations-Rede von Salome Surabischwili"},"content":{"rendered":"<p>Nach Ihrer Eidesleistung am gestrigen Sonntag in Telawi hielt die neue georgische Pr\u00e4sidenten Salome Surabischwili eine etwa halbst\u00fcndige Rede, die von vielen Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern als bemerkenswert eingestuft wurde. Vor allem nach dem eher zweifelhaften Umst\u00e4nden des zweiten Wahlgangs und der Vereidigungszeremonie. Die Rede wurde ganz offensichtlich frei gehalten, wenngleich das B\u00fcro der Pr\u00e4sidentin heute eine offizielle englische Fassung der Rede publizierte. Wir haben die Origialrede auf georgisch nierderschreiben lassen und unsere KaPost-\u00dcbersetzerin Lela Gabroschwili gebeten, eine deutsche Fassung zu erarbeiten. Sie weicht daher im einen oder anderen Detail von der offiziellen Rede-Version ab, die allerdings wohl erst heute und damit im Nachhinein redigiert und ins Englische \u00fcbersetzt wurde. Die Rede gibt tats\u00e4chlich Hinweise auf das Amtsverst\u00e4ndnis der neuen Pr\u00e4sidentin, das nach einer ersten Einsch\u00e4tzung nicht unbedingt mit den Vorstellungen der F\u00fchrung der Regierungspartei in \u00dcbereinstimmung zu bringen ist. Man darf also gespannt sein ob und wie die &#8222;parteipolitisch unabh\u00e4ngige&#8220; Pr\u00e4sidentin ihr Amt auszuf\u00fchren gedenkt und wie die regierenden Netzwerke darauf reagieren. Hier die \u00dcbersetzung der Rede:<\/p>\n<p>&#8222;Herr Premierminister, Herr Vorsitzender des Parlaments;<br \/>\nIhre Heiligkeit und Seligkeit, der geistige F\u00fchrer unserer Nation;<br \/>\nmeine georgischen Landsleute und meine meine abchasischen und ossetischen Br\u00fcder;<br \/>\nmeine im Ausland lebenden Landsleute, insbesondere die extra nach Georgien gekommen sind, um heute bei uns zu sein.<\/p>\n<p>Mit besonderer Freude begr\u00fc\u00dfe ich die Nachkommen der ersten Emigration. Ich, in der Emigration geboren, bin Pr\u00e4sidentin geworden. Und als Auswanderin infolge der Invasion der Roten Armee wurde ich heute als Oberbefehlshaberin zum Schutze der Unabh\u00e4ngigkeit vereidigt.<\/p>\n<p>Wie schon \u00f6fter in seiner Geschichte befindet sich Georgien wieder am Scheideweg. Wieder stehen wir vor einer gro\u00dfen Herausforderung. Hier, in Telavi ist unser Weg in der Vergangenheit mit K\u00e4mpfen, Herausforderungen und Erfolgen sichtbar. Dieser Ort ist f\u00fcr Georgier so etwas wie \u201eeine historische Speicherkarte\u201c. K\u00f6nig Erekle II. k\u00e4mpfte f\u00fcr die Entwicklung und Einigkeit des Landes. Er schuf eine moderne georgische Armee und hat in vielen K\u00e4mpfen gesiegt. Er hat viel zur Gr\u00fcndung eines europ\u00e4ischen Staates beigetragen.<\/p>\n<p>Aber hier in Telavi wurden die Pl\u00e4ne von K\u00f6nig Erekle auch zerst\u00f6rt, einen modernen Staat und neue Standards zu schaffen und das Land auf den europ\u00e4ischen Weg zu bringen. Die Entwicklung unseres Staates hat hier aufgeh\u00f6rt, die Entwicklung zu einem unabh\u00e4ngigen, vereinten und starken Land wurde hier blockiert. Daf\u00fcr gibt es mehrere Gr\u00fcnde, einschlie\u00dflich der Absicht des Feindes. Aber mit der Wiederherstellung der Unabh\u00e4ngigkeit sind wir zum Bau eines europ\u00e4ischen Staates zur\u00fcckgekehrt. Wir stehen heute vor einer entscheidenden Phase in dieser Entwicklung.<\/p>\n<p>Von Telavi aus ist unser zuk\u00fcnftiger Weg klar erkennbar: Vereinigung des Landes, Beruhigung der Gesellschaft und St\u00e4rkung unseres Platzes in Europa. Das sind meine Hauptziele.<\/p>\n<p>Wir haben zu viele Jahre in der politischen Konfrontation verloren. Ich m\u00f6chte unseren B\u00fcrgern selbst ein Beispiel sein. Ich versichere Ihnen, dass der nationale Konsens von h\u00f6chster Bedeutung f\u00fcr die Entwicklung und Vereinigung Georgiens ist.<\/p>\n<p>Ich habe beschlossen, nach Telavi zu kommen und hier den Eid abzulegen, wo ich (in der Wahl, Anm. d.Red.) wenig Unterst\u00fctzung bekommen habe, und mich von hier an die ganze Breite der Gesellschaft zu wenden. Ich bin denjenigen dankbar, die bei den Wahlen f\u00fcr mich gestimmt haben. Ich bin dem georgischen Traum dankbar, der mich als unabh\u00e4ngige Pr\u00e4sidentschaftskandidatin unterst\u00fctzt und damit einen entscheidenden Schritt zu einer Pr\u00e4sidentschaft geleistet hat, die bestrebt ist, sich \u00fcber die Parteipolitik zu stellen.<\/p>\n<p>Ich respektiere auch diejenigen, die bei der Wahl nicht f\u00fcr mich gestimmt haben. Ich wei\u00df auch, dass verschiedene Parteien ganz unterschiedliche Positionen bez\u00fcglich meiner Anerkennung als Pr\u00e4sidentin haben.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon nehme ich ab heute vor der Verfassung die Verantwortung auf mich, Pr\u00e4sidentin aller B\u00fcrger Georgiens zu sein. Das ist das Hauptprinzip der Demokratie. Auf dieser Verantwortung und diesem Bewusstsein basiert ein moderner Staat. Ich werde die Rechte und Unabh\u00e4ngigkeit der B\u00fcrger sch\u00fctzen. Ich werde ein Garant f\u00fcr die Rechtsstaatlichkeit sein. Ich werde Sorge tragen f\u00fcr die St\u00e4rkung der Zivilgesellschaft und der politischen Kultur des Landes. Es ist wichtig, dass alle, dass jeder B\u00fcrger, die freien Medien und der NGO-Sektor eine positive Rolle beim Aufbau eines vereinten Landes \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Heute, da ich die f\u00fcnfte Pr\u00e4sidentin Georgiens geworden bin, bin ich stolz darauf, dass wir es geschafft haben, die Pr\u00e4sidentschaft friedlich und zivilisiert zu \u00fcbergeben. Damit wurde ein weiterer Schritt in der demokratischen Geschichte des Landes gemacht.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte erw\u00e4hnen, dass alle fr\u00fcheren Pr\u00e4sidenten Georgiens zu einer unabh\u00e4ngigen und demokratischen Umstrukturierung des Landes beigetragen haben. Vor einem Jahrhundert haben die F\u00fchrer der ersten Republik eine zu dieser Zeit moderne und fortschrittliche Verfassung angenommen. Zviad Gamsachurdia hatte eine wichtige Rolle gespielt, als er ein Referendum ansetzte und die Wiederherstellung der Unabh\u00e4ngigkeit Georgiens proklamierte. Eduard Schewardnadse bahnte als erster den Weg nach Europa und in den Euro-atlantischen Raum. Mikhail Saakaschwili legte im Anfangsstadium seiner Regierung die Grundlagen f\u00fcr viele wichtige Reformen. W\u00e4hrend der Pr\u00e4sidentschaft von Giorgi Margwelaschwili wurden Schritte zur St\u00e4rkung der demokratischen Verfahren und Stabilit\u00e4t gemacht.<\/p>\n<p>Mein Ziel ist, die demokratische Entwicklung und europ\u00e4ische Zukunft unseres Landes unumkehrbar zu machen.<\/p>\n<p>Die Entwicklung eines modernen Staates beruht auf starken und lebendigen Regionen. Ich denke, es ist bemerkenswert, dass heute die Inauguration der Pr\u00e4sidentin nicht in der Hauptstadt, sondern in einer Region stattfindet, in Kachetien und das war meine Wahl.<\/p>\n<p>Ein moderner, europ\u00e4ischer Staat erfordert eine einheitliche Entwicklung der Hauptstadt und der Regionen. Das Fundament Georgiens waren historisch immer seine Regionen und deren St\u00e4rken. Wir k\u00f6nnen diese historische Erfahrung mit einem aktuellen europ\u00e4ischen Beispiel zusammen bringen.<\/p>\n<p>Die Regionen in Georgien haben ein enormes Potenzial. Wir sollten ihnen die M\u00f6glichkeit geben, neue Perspektiven zu er\u00f6ffnen und dadurch einen Fortschritt zu erreichen. Mein Wunsch und auch der Wunsch aller Georgier ist es, dass m\u00f6glichst viele Menschen zu ihren verlassenen D\u00f6rfern zur\u00fcckkehren. Dies ist eine Angelegenheit, die viel M\u00fche erfordert, sehr viel Kontakt mit den Menschen in den Regionen. So, wie ich heute hier in Telavi bin, komme ich auch zu allen Regionen und werde bei meinem Volk sein.<\/p>\n<p>Die Georgische Gesellschaft ist sich einig im Hinblick auf seine europ\u00e4ische Zukunft. Indem sie mich zur Pr\u00e4sidentin gew\u00e4hlt haben, stimmten die Menschen Georgiens erneut f\u00fcr den europ\u00e4ischen Weg. Mit dem EU-Assoziierungsabkommen und dem visafreien Reiseverkehr haben sich uns gro\u00dfe Perspektiven er\u00f6ffnet. Und wir haben eine feste Unterst\u00fctzung von westlichen Freunden und Partnern. Dieser Prozess muss beschleunigt werden. Die neue Verfassung spiegelt den Willen des georgischen Volkes wider, den unumkehrbaren Weg Georgiens in Richtung EU und NATO. Wir werden unseren Weg kontinuierlich fortsetzen, wir werden w\u00fcrdig den internen oder externen Herausforderungen gegen\u00fcber stehen. Wir werden eine bedeutende Reform des Landes zum Abschluss bringen. Ich werde die demokratische Institution noch mehr st\u00e4rken. Demokratische Bewusstseinsbildung ist unsere Aufgabe. Wir werden unbedingt in die EU eintreten mit unseren Werten, Identit\u00e4t und Kultur. Georgier k\u00f6nnen mit der alten, reichen, urspr\u00fcnglichen Kultur, die auf dem Christentum basiert, n\u00fctzlich sein f\u00fcr die Welt. Die georgische Zivilisation kann ihren Platz in der Welt haben. Unsere Identit\u00e4t zeigt sich historisch in unserer Toleranz. Das friedliche Zusammenleben mit Menschen unterschiedlicher Herkunft hat bei uns seit Jahrhunderten Tradition. Georgien ist auch dadurch bekannt, dass es hier kein einziges Beispiel von Antisemitismus gab. Toleranz ist, das, was heute der Welt bis zu einem gewissen Grad fehlt. Wir sollten diese Tradition f\u00f6rdern, so dass wir der Welt ein Beispiel geben k\u00f6nnten. Wir sollten die Bekanntheit der georgischen Kultur und Identit\u00e4t auf der internationalen Ebene steigern.<\/p>\n<p>Die Kultur ist das, worauf der Staat beruht. Wir haben in dieser Hinsicht eine sehr starke Basis. Sie braucht Unterst\u00fctzung, die t\u00e4gliche Sorge und Entwicklung. Ich erkl\u00e4re Kultur als eine meiner Priorit\u00e4ten. Kultur ist ohne Bildung nicht vorstellbar und ich m\u00f6chte den P\u00e4dagogen meine Dankbarkeit ausdr\u00fccken, denn sie erziehen unsere Kinder und bilden unsere Zukunft.<\/p>\n<p>Ich bin die erste weibliche Pr\u00e4sidentin in der georgischen Geschichte. Damit stehen wir in der Tradition Georgiens, eine moderne Nation zu sein. Vor 100 Jahren waren Frauen bei den demokratischen Wahlen gleichberechtigt. Es wurden f\u00fcnf weibliche Parlamentsmitglieder gew\u00e4hlt. Selbst in Europa galt das eine als eine Ausnahme. Heute machen wir auch einen progressiven Schritt. Dieser Schritt ist auf der Welt, wo es nur elf weibliche Pr\u00e4sidentinnen gibt, noch immer eine Ausnahme. Das ist ein Beweis daf\u00fcr, dass in Georgien die Rolle der Frauen gest\u00e4rkt wird. Die Gleichrangigkeit von Mann und Frau ist f\u00fcr uns kein Fremdwort.<\/p>\n<p>Georgien steht vor gro\u00dfen Herausforderungen. Abchasien und S\u00fcdossetien sind von Russland besetzt. Es gibt eine Besatzungslinie, die tief unser Land einschneidet und wo unsere B\u00fcrger entf\u00fchrt werden. Das ist f\u00fcr souver\u00e4nen Staat inakzeptabel. Daran werden wir uns nicht gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Unsere Bev\u00f6lkerung dort braucht mehr Aufmerksamkeit und zunehmende Sicherheit. In dieser Richtung sollen wir intensiv mit unseren Partnern und der EU-Monitoring Mission zusammenarbeiten. Um ein h\u00f6heres Sicherheitsniveau zu erreichen, brauchen wir mehr Zusammenarbeit mit der NATO. Die St\u00e4rkung der Sicherheit am Schwarzen Meer ist auch unser Hauptziel. In dieser Hinsicht brauchen wir auch mehr Unterst\u00fctzung unserer westlichen Partner. Ich werde aktiv an den Verhandlungen mit amerikanischen und europ\u00e4ischen Partnern beteiligt sein, damit wir m\u00f6glichst schnell unser Ziel erreichen k\u00f6nnen. Die Verteidigungsf\u00e4higkeit Georgiens h\u00e4ngt von der Professionalit\u00e4t unserer Streitkr\u00e4fte ab, von ihrer Bereitschaft, einer modernen Ausr\u00fcstung und einem starken Staatsbewusstsein. Ich erkl\u00e4re volles Vertrauen die georgischen Streitkr\u00e4fte. Ich dr\u00fccke meine Respekt vor unseren Soldaten und Veteranen aus. Sie k\u00f6nnen sicher sein, dass ich die Erh\u00f6hung der Verteidigungsf\u00e4higkeit der Streitkr\u00e4fte f\u00f6rdere. Mein Ziel ist die Verst\u00e4rkung der Armee und die Sicherheit des Landes.<\/p>\n<p>Als Oberbefehlshaberin muss ich alle Versuche, die Armee in politische und ideologische Fraktionen zu teilen, was in letzter Zeit der Fall war, verurteilen. Das verletzt den Staat und st\u00e4rkt den Feind. Ich werde nach Afghanistan zu unseren Soldaten gehen, die ehrenhaft an der Seite unserer Partner und unter Einsatz ihres Lebens k\u00e4mpfen. Sie k\u00e4mpfen gegen globale Bedrohungen, die den Frieden in der Welt, in der Region und in unserem Land bedrohen. Frieden und Stabilit\u00e4t sind die Hauptbedingungen f\u00fcr den Fortschritt der Menschheit. Den friedlichen und stabilen Kaukasus braucht nicht nur die Region, sondern auch die ganze Welt. Georgien soll seine Rolle auf der ganzen Welt verst\u00e4rken. Wir k\u00f6nnen auch in dieser Region unsere historische Rolle zur\u00fcck gewinnen die Verantwortung \u00fcbernehmen. Russland als Nachbar des Kaukasus sollte folgendes erkennen: Wenn es ein Vollmitglied der internationalen Gemeinschaft sein will und in dieser Region die Wiederherstellung normaler Beziehungen plant, soll es sowohl verbal als auch faktisch beweisen, dass es das gesamte V\u00f6lkerrecht anerkennt. Das ist sehr wichtig.<\/p>\n<p>Um gleichberechtigte und friedliche Beziehungen zu seinen Nachbarn herzustellen, befindet sich Georgien in einer Region, in der interaktive Wirtschaftsprojekte der Welt m\u00f6glich sind. Wir m\u00fcssen zum Zentrum wirtschaftlicher Sicherheit und Stabilit\u00e4t in dieser Region werden und die Attraktivit\u00e4t des Landes erh\u00f6hen. Daf\u00fcr br\u00e4uchten wir m\u00f6glichst viel Initiative und Innovation. Das ist die Pflicht und Aufgabe unserer Jugend. Und das ist eine reale Aussicht f\u00fcr die k\u00fcnftige Generation. Mit voller Kraft bin ich bereit, ihnen beizustehen, Investitionen anzuziehen und neue Ideen zu f\u00f6rdern. F\u00fcr die Verst\u00e4rkung unserer Gesellschaft ist die Solidarit\u00e4t sehr wichtig, insbesondere Solidarit\u00e4t zwischen den Generationen. Das was uns historisch vereinigt, soll nicht verloren gehen. Ein starker Staat basiert auf der sozialer Solidarit\u00e4t. Es gibt nur Fortschritt, wo es Mitgef\u00fchl, Unterst\u00fctzung und Stabilit\u00e4t gibt. Solidarit\u00e4t bedeutet, wenn wir Hilfe f\u00fcr Menschen leisten, die sie am meisten brauchen. Das sind sozial schwache Menschen, allein erziehende M\u00fctter und Behinderte.<\/p>\n<p>Ich werde unseren Fl\u00fcchtlingen im Inland beistehen. Ich wei\u00df ganz genau, worauf ihre Familien ruhen, auf Geduld, Standhaftigkeit und Hoffnung. Ich glaube an die Wiedervereinigung unseres Landes. Wir sollen immer daran denken, dass in den besetzten Region Menschen leben, die unsere B\u00fcrger sind. Wir sollten uns mit ihnen vers\u00f6hnen. Mit den Menschen aus Abchasien und Ossetien haben wir einen gemeinsamen Weg der Vergangenheit. Wir sind Verwandte. Wir sollten einen Weg finden, der den k\u00fcnftigen Generationen dieser Regionen hilft, und ihnen den Weg nach Europa bahnen. Heute braucht die abchasische Sprache und Identit\u00e4t Verteidigung und Unterst\u00fctzung. Unser Land braucht Beruhigung und Entwicklung. Wir haben starke menschliche Ressourcen, wirtschaftliches Potenzial und eine perfekte, talentierte junge Generation. Hauptsache ist es, dass wir an unsere Kr\u00e4fte und F\u00e4higkeiten glauben und Verantwortung f\u00fcr unsere Zukunft \u00fcbernehmen. Ich bin zur\u00fcckgekehrt, denn ich glaubte und glaube immer noch an mein Land. Wir m\u00fcssen an unsere Zukunft glauben. Die Zukunft Georgiens ist, ein unabh\u00e4ngiges, starkes, modernes, europ\u00e4isches und w\u00fcrdiges Land zu sein. Gott segne unser Land!!!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach Ihrer Eidesleistung am gestrigen Sonntag in Telawi hielt die neue georgische Pr\u00e4sidenten Salome Surabischwili eine etwa halbst\u00fcndige Rede, die von vielen Zuh\u00f6rerinnen und Zuh\u00f6rern als bemerkenswert eingestuft wurde. 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