{"id":2768,"date":"2018-05-07T00:33:35","date_gmt":"2018-05-06T22:33:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=2768"},"modified":"2018-05-07T13:35:11","modified_gmt":"2018-05-07T11:35:11","slug":"eine-putzfrau-und-ihr-umgang-mit-der-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=2768","title":{"rendered":"Eine Putzfrau und ihr Umgang mit der Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Premiere im Badischen Staatstheater Karlsruhe: \u201eTiger und L\u00f6we\u201c<br \/>\nEindrucksvolle Ko-Produktion mit dem Royal District Theatre in Tiflis<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=2765\" rel=\"attachment wp-att-2765\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2765\" title=\"31882897_1767254443331894_7518179448072437760_n\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31882897_1767254443331894_7518179448072437760_n.jpg\" alt=\"\" width=\"960\" height=\"718\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31882897_1767254443331894_7518179448072437760_n.jpg 960w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31882897_1767254443331894_7518179448072437760_n-150x112.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31882897_1767254443331894_7518179448072437760_n-300x224.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31882897_1767254443331894_7518179448072437760_n-401x300.jpg 401w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Schlussszene ist auch die eigentliche Schl\u00fcsselszene dieses St\u00fccks. Ganz in Wei\u00df verlieren sich die Brautleute, Stalins Geheimdienstsekret\u00e4r und die zur Hochzeit gezwungene Tochter eines Schriftstellers, der zuvor von eben diesem Geheimdienst hingerichtet worden war, beide ganz in Wei\u00df verlieren sie sich an ihrer gro\u00dfen Hochzeitstafel, die den gesamten, durchaus stattlichen B\u00fchnenraum einnimmt. Und w\u00e4hrend der Br\u00e4utigam der Reihe nach typisch georgische Trinkspr\u00fcche ausbringt auf die Eltern, auf die Liebe, auf die Zukunft, auf den Genossen Stalin und die Errungenschaften der sozialistischen Gesellschaft, w\u00e4hrend dieser Funktion\u00e4rs-Supra der sp\u00e4ten 30-er Jahre des letzten Jahrhunderts also l\u00e4uft auf der B\u00fchne parallell ein weiterer, ein ganz anderer Film ab: Ein NKWD-Soldat (NKWD = russisch f\u00fcr Volkskommisariat f\u00fcr Innere Angelegenheiten) verh\u00f6rt einen Schriftsteller (den wievielten in diesem St\u00fcck eigentlich?), der in einem Wortschwall ohnegleichen seine Kollegen des ideologischen Verrats bezichtigt und sie so dem sicheren Tod des stalinistischen Terrors ausliefern muss, bevor er schlussendlich selbst hingerichtet wird. Und die Brautmutter, die Frau des zu Beginn des St\u00fcckes hingerichteten Schriftstellers, die ihre Tochter dem Schergen des Terrors als Ehepartnerin ausliefern muss, nur um sich selbst vor dem finalen Zugriff des Terrorsystems zu retten, diese Witwe des Terrors also kommentiert das Geschehen auf den zwei Ebenen mit Binsen-Weisheiten wie dieser: \u201eVerzeihen wir den Toten mehr als den Lebenden?\u201c<\/p>\n<p>Gro\u00dfes Theater, gleicherma\u00dfen skurril und absurd, das in einem eindrucksvoll-minimalistischen Szenenbild und einer Handlung von 90 Minuten konzentriert vor Augen f\u00fchrt, was in jeder georgischen Familie an Geschichten und Erfahrungen \u00fcber den Stalin-Terror auch heute virulent sein d\u00fcrfte. Und dies in der durchaus \u00fcberschaubaren Gesellschaft von Tiflis, in der jeder jeden kennt, in der jeder mit jedem befreundet ist oder gar verwandt, in der Kinder und Enkelkinder von T\u00e4tern wie Opfern heute wie seit Jahrzehnten keine andere Chance haben, als miteinander auszukommen, weil es in nahezu jeder Familie T\u00e4ter gab und Opfer, weil oft genug auch die Opfer von einer gewissen Mitt\u00e4terschaft nicht freizusprechen waren. Es ist daher kaum verwunderlich, dass die Aufarbeitung des Stalin-Terrors in Georgien noch immer in den Kinderschuhen steckt, auch wenn man bedenkt, dass das Ende des zweiten Weltkriegs dort\u00a0 mehr als vier Jahrzehnte nach uns erst erfolgte, mit dem Ende der UdSSR n\u00e4mlich. Bis dahin \u2013 und auch noch einige Jahre l\u00e4nger \u2013 war Stalin nur eines: der gr\u00f6\u00dfte Sohn Georgiens, der, der Hitler besiegte. Und das hatte man sich durch keine Entstalinisierung Chruschtschows nehmen lassen. Stalin-Monumente waren bis vor zehn Jahren in Georgien kaum weg zu denken, was nichts \u00fcber die m\u00f6gliche politische Renaissance des Stalinismus etwa aussagen konnte: Bei Wahlen kamen die Stalinisten, selbst dessen Neffe, nicht ann\u00e4hernd an die statistische Wahrnehmungsgrenze heran. Aber der Stalin-Terror wurde erst mit dem mehr als nur fragw\u00fcrdigen politisch-propagandistischen Versuch des so genannten \u201eOkkupationsmuseums\u201c in Tiflis thematisiert und dies erst in Folge und daher auch in recht fragw\u00fcrdigem Zusammenhang des S\u00fcd-Ossetien-Krieges von 2008. Es ging dem Initiator dieses Museums, dem damaligen und mittlerweile geschassten Staatspr\u00e4sidenten Mikhail Saakaschwili, nicht um eine historisch saubere Geschichtsaufarbeitung, es ging ihm nur darum, das Ergebnis des von ihm angezettelten Krieges um S\u00fcd-Ossetien, den er gnadenlos verloren hat, in einen gr\u00f6\u00dferen historischen Zusammenhang zu bringen: Die Panzer Putins in Zchinvali des Jahres 2008 in einer geschichtlichen Linie, die im Stalin-Terror der ersten H\u00e4lfte des letzten Jahrhunderts ihren Ursprung hat. Und dies, w\u00e4hrend in Gori, der Geburtsstadt Stalins, in der im Jahr 2008 ebenfalls russische Panzer standen, heute das Ph\u00e4nomen Stalin touristisch wieder gnadenlos und auch erfolgreich vermarktet wird. Dabei geht es nicht um das Stalin-Museum aus dem Jahr 1957, das nach wie vor unver\u00e4ndert ist. Das darf wirklich nicht angetastet werden, denn das Museum ist das Museum und erkl\u00e4rt auf seine Art einen wichtigen Teil der Geschichtsschreibung. Die kleine Kammer unterhalb des Trappenaufgangs, in der die Verbrechen des Stalinusmus thematisiert werden sollen (wieder in Zusammenhang mit Zchinvali 2008) darf man getrost unter der Rubrik Peinlichkeit abtun. Aber die Devotionalien-Gesch\u00e4fte rund um das Museum, unter anderem auch das des Museums selbst, das damit dem georgischen Bildungsministerium geh\u00f6rt, dies alles verdeutlicht schon, das Stalin auch heute in Georgien kaum hinterfragt oder gar aufgearbeitet wird, sondern nur instrumentalisiert, politisch-propagandistisch oder kommerziell.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=2766\" rel=\"attachment wp-att-2766\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2766\" title=\"31895318_1767254399998565_4761556342420799488_o\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31895318_1767254399998565_4761556342420799488_o.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31895318_1767254399998565_4761556342420799488_o.jpg 1000w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31895318_1767254399998565_4761556342420799488_o-150x100.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31895318_1767254399998565_4761556342420799488_o-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31895318_1767254399998565_4761556342420799488_o-449x300.jpg 449w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da tut es wirklich gut, dass junge georgische Theatermacher wie Davit Garbunia (Autor) und Data Tavadze (Regie) sich der Zeit dieses Terrors v\u00f6llig ohne Interesse-gesteuerten Hintergedanken annehmen, es sei denn diesem, sich der historischen Wahrheit anzun\u00e4hern oder sich ihr und ihren Fragen wenigstens zu stellen. Und das mit all den sinnlichen Mitteln, die dem Theater-Schaffenden nun einmal zur Verf\u00fcgung stehen. Zusammen mit dem Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe, seiner Mitarbeiter*innen in Dramaturgie und Technik haben sie in dem St\u00fcck \u201eTiger und L\u00f6we\u201c einen wichtigen Impuls zur Aufarbeitung dieses Teils der georgischen Geschichte gegeben, wie er in der j\u00fcngsten Vergangenheit wohl nur von Nino Haratischwilis Roman \u201eDas achte Leben \u2013 f\u00fcr Brilka\u201c geleistet wurde, ein Geschlechter-Roman, der vom Hamburger Thalia-Theater in einer faszinierenden Inszenierung auf die B\u00fchne gebracht wurde. Das weitaus bescheidenere Theaterprojekt Karlsruhe-Tiflis muss sich allerdings hinter dem Mega-Event von Hamburg nicht verstecken. Auch in Karlsruhe wird den Zuschauern ein Theater geboten, das sie nicht eine Sekunde unbeteiligt l\u00e4sst, ganz einfach, weil hier Geschichte intensiv erz\u00e4hlt, intensiv in Szene gesetzt und auch ebenso intensiv gespielt wird.<\/p>\n<p>Und was hat das alles mit einer Putzfrau und ihrem Umgang mit der Geschichte zu tun? Ganz einfach: W\u00e4hrend f\u00fcnf Akteure des St\u00fcckes \u2013 der Schriftsteller, seine Ehefrau, deren Tochter, der Funktion\u00e4r und der Soldat \u2013 fiktiv sind und namenlos und damit im Verlauf des St\u00fcckes ihre Rollen mit unterschiedlichen Personen und Geschichten besetzen k\u00f6nnen \u2013 und dies auch tun -, hat nur die Putzfrau einen Namen: Anitschka.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=2770\" rel=\"attachment wp-att-2770\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-2770\" title=\"31913703_1767254703331868_5380079092433420288_o\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31913703_1767254703331868_5380079092433420288_o2.jpg\" alt=\"\" width=\"1425\" height=\"950\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31913703_1767254703331868_5380079092433420288_o2.jpg 1425w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31913703_1767254703331868_5380079092433420288_o2-150x100.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31913703_1767254703331868_5380079092433420288_o2-300x200.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31913703_1767254703331868_5380079092433420288_o2-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/31913703_1767254703331868_5380079092433420288_o2-450x300.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 1425px) 100vw, 1425px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es gab tats\u00e4chlich eine Putzfrau dieses Namens und zwar im Haus der Schriftsteller Georgiens, jenes sozialistischen Zwangsverbandes der schreibenden Zunft, dessen Jugendstilgeb\u00e4ude samt Innenhof auch heute noch ein Juwel in der Altstadt von Tiflis darstellt. Dieses Geb\u00e4ude hat die Dramen um insgesamt 110 georgische Autoren erlebt, die im Jahr 1937 dem stalinistischen Terror zum Opfer fielen. Einer von ihnen, Paolo Iaschwili, nahm sich im Schriftstellerhaus mit einem Schuss aus seinem Jagdgewehr das Leben. Anitschka, die Putzfrau, hat ihn entdeckt und die Blutspritzer an den beiden Glas-Vitrinen im Obergeschoss des Schriftstellerhauses, in denen \u2013 auch heute noch \u2013 die Figuren des L\u00f6wen und des Tigers ausgestellt sind, entfernt. Sie, die ausgestopften Tiere und Anitschka, sind demnach die wichtigsten, weil vermutlich die einzigen Zeugen dieses Teils der Geschichte, auf die sich die Theatermacher berufen k\u00f6nnen. Daher auch die Aufforderung im Schlussmonolog der Putzfrau, die das ganze St\u00fcck \u00fcber nahezu stumm begleitet, nur dann wieder Besucher in das Haus der Schriftsteller und damit wohl auch in das fiktive Haus der Geschichte zu lassen, wenn alle \u201eBlut\u201c-Spuren der Geschichte beseitigt sind. Putzfrauen aller L\u00e4nder vereinigt Euch, wollte man eigentlich ausrufen.<\/p>\n<p>Ganz nebenbei: In diesem Haus, dem Haus der Schriftsteller Georgiens, hat vor etwa zwei Jahren ein bundesdeutscher Au\u00dfenminister eine Presse-Konferenz und eine Gartenparty gegeben, ohne auch nur einen Gedanken an die Geschichte dieses Hauses verschwendet zu haben. Anscheinend haben die Putzfrauen der Geschichte ganze Arbeit geleistet.<\/p>\n<p>Das St\u00fcck \u201eTiger und L\u00f6we\u201c wird im Badischen Staatstheater Karlsruhe in dieser Spielzeit noch \u00f6fter gezeigt, zum letzten Mal am 19. Juli. Es wird aber in die n\u00e4chste Spielzeit \u00fcbernommen und bleibt den Interessenten von Geschichte und deren Deutung, nicht nur der georgisch-stalinistischen, erhalten. Mehr Infos unter: <a href=\"http:\/\/www.staatstheater-karlsruhe.de\">www.staatstheater-karlsruhe.de<\/a>.<br \/>\nDie n\u00e4chsten Termine: 11. und 18. Mai.<\/p>\n<p>Besonders interessant f\u00fcr Freunde des deutschen Theaters in Georgien: Das St\u00fcck wird vom 14. bis 16. September dieses Jahres im Royal District Theatre in Tiflis gezeigt.<\/p>\n<p align=\"right\"><strong><em>Rainer Kaufmann<br \/>\nFotos: Badisches Staatstheater<br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Premiere im Badischen Staatstheater Karlsruhe: \u201eTiger und L\u00f6we\u201c Eindrucksvolle Ko-Produktion mit dem Royal District Theatre in Tiflis Die Schlussszene ist auch die eigentliche Schl\u00fcsselszene dieses St\u00fccks. Ganz in Wei\u00df verlieren sich die Brautleute, Stalins Geheimdienstsekret\u00e4r und die zur Hochzeit gezwungene &hellip; <a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=2768\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":[],"categories":[1],"tags":[505,508,509,506,507],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2768"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2768"}],"version-history":[{"count":8,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2768\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2778,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2768\/revisions\/2778"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2768"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2768"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2768"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}