{"id":262,"date":"2012-05-04T20:40:49","date_gmt":"2012-05-04T18:40:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.erkanet.de\/KaromediaWP\/?p=262"},"modified":"2012-05-08T00:46:23","modified_gmt":"2012-05-07T22:46:23","slug":"die-altesten-eiben-der-welt-stehen-im-pankisital","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=262","title":{"rendered":"Die \u00e4ltesten Eiben der Welt stehen im Pankisital"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.erkanet.de\/KaukPostWP\/?attachment_id=434\" rel=\"attachment wp-att-434\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-434\" title=\"Eiben aus dem Pankisital\" src=\"http:\/\/www.erkanet.de\/KaukPostWP\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/2012_2_muellerkolumne_eibenfrucht_DSC08842.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"127\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/2012_2_muellerkolumne_eibenfrucht_DSC08842.jpg 198w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/05\/2012_2_muellerkolumne_eibenfrucht_DSC08842-150x96.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><\/a>Dieter M\u00fcller &#8211; unser Mann im Walde<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man hinter Tsibachewi, der letzten Ortschaft des Pankisitals, in n\u00f6rdliche Richtung f\u00e4hrt, gelangt man an eine Abbiegung die kurz nach einer \u00a0Br\u00fccke links zum Eingang ins Batsara-Reservat f\u00fchrt. Nach einer beschwerlichen Wanderung erreicht man die Eibenbest\u00e4nde, die auf einer Fl\u00e4che von fast 240 Hektar (entspricht der Gr\u00f6\u00dfe von \u00fcber 300 Fu\u00dfballfeldern) wachsen. Es soll sich hier um das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Eibenvorkommen der Welt handeln. Und noch ein Rekord: M\u00f6glicherweise sind es auch die \u00e4ltesten Eiben der Welt. Das Alter wird mit 500 &#8211; 1000 Jahre angegeben, andere Quellen sch\u00e4tzen das Alter auf \u00fcber 2000 Jahre. Die Eibe ist Europa fast ausgerottet worden. Ihr sehr elastisches Holz war f\u00fcr die Herstellung von B\u00f6gen sehr begehrt. Auch hat man sie gezielt in und um Ortschaften herum ausgemerzt wegen \u00a0ihrer giftigen Nadeln, woran insbesondere Pferde nach dem Verspeisen von wenigenGramm verenden. Entprechend findet man Eiben in den europ\u00e4ischen W\u00e4ldern nur noch selten und an unzug\u00e4nglichen Stellen. Das au\u00dfergew\u00f6hnliche Alter der Eiben im Batsari-Schutzgebiet h\u00e4ngt sicherlich \u00a0damit zusammen, dass sie hier ebenfalls an sehr unzug\u00e4nglicher Stelle vorkommen zum anderen aber auch mit ihrem Europa-Rekord, den die \u00a0Eibe im \u201eAltwerden\u201c h\u00e4lt. Keine in Europa heimische Baumart kann so alt werden wie die Eibe. Eiben enthalten in allen Teilen au\u00dfer im \u00a0roten Fruchtfleisch, welches den Samen umh\u00fcllt, \u00a0giftige Inhaltsstoffe, welche als \u201eTaxane\u201c bezeichnet werden. Diese hemmen \u00a0die Zellteilung und werden erfolgreich in der Krebsbehandlung zur \u00a0Verhinderung des Tumorwachstums eingesetzt.<\/p>\n<p>Dieter M\u00fcller leitet das GIZ-Projekt: Klimatolerante Rehabilitierung degradierter Gro\u00dflandschaften in Georgien und berichtet k\u00fcnftig regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber Natur- und Umweltfragen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieter M\u00fcller &#8211; unser Mann im Walde Wenn man hinter Tsibachewi, der letzten Ortschaft des Pankisitals, in n\u00f6rdliche Richtung f\u00e4hrt, gelangt man an eine Abbiegung die kurz nach einer \u00a0Br\u00fccke links zum Eingang ins Batsara-Reservat f\u00fchrt. 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