{"id":2075,"date":"2016-09-19T06:39:16","date_gmt":"2016-09-19T04:39:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=2075"},"modified":"2016-09-19T06:39:16","modified_gmt":"2016-09-19T04:39:16","slug":"45-parteien-treten-zu-den-parlamentswahlen-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=2075","title":{"rendered":"45 Parteien treten zu den Parlamentswahlen an"},"content":{"rendered":"<p>Die Zahl ist rekordverd\u00e4chtig: 45 Parteien sind zur Parlamentswahl am 8. Oktober zugelassen. 25 von ihnen treten mit eigenen Listen an 20 haben sich in insgesamt sieben Listenverbindungen zusammen geschlossen. Allerdings: Nur einem halben Dutzend der insgesamt 32 Wahlvorschl\u00e4ge darf man den Sprung \u00fcber die 5-Prozent-H\u00fcrde zutrauen.<\/p>\n<p>Unter den Listenverbindungen d\u00fcrfte der <strong>Parteienblock UNM<\/strong> (Vereinte Nationale Bewegung) zusammen mit einer nahezu unbekannten Partei &#8222;Europ\u00e4isches Georgien&#8220; als gesetzt gelten. Die UNM ist die fr\u00fchere Regierungspartei Saakaschwilis und heute Opposition im Parlament.<\/p>\n<p>Ebenfalls Chancen auf einen Einzug ins Parlament hat die Listenverbindung <strong>Paata Burdschuladze &#8211; Staat f\u00fcr das Volk. <\/strong>Der Partei des weltbekannten Operns\u00e4ngers haben sich die Parteien Neues Georgien, Neue Rechte und eine UNM-Abspaltung Girchi angeschlossen.<\/p>\n<p>Zu beachten sind zwei weitere Bl\u00f6cke, deren Aussichten auf Parlamentsmandate allerdings nicht besonders positiv bewertet werden: <strong>Nino Burdschanadse &#8211; Demokratische Bewegung <\/strong>unter der Leitung der als pro-russisch geltenden fr\u00fcheren Parlamentspr\u00e4sidentin Nino Burdschanadse.<\/p>\n<p>Und: <strong>Allianz der Patrioten Georgiens &#8211; Vereinte Opposition, <\/strong>ein Sechsparteien-B\u00fcndnis, das im letzten Jahr allerdings bei einer Nachwahl in Rustavi fast einen \u00dcberraschungssieg \u00fcber die Regierungspartei landen konnte.<\/p>\n<p>Die drei anderen Listenverbindungen werden als chancenlos eingestuft.<\/p>\n<p>Unter den 25 Parteienvorschl\u00e4gen ist ganz sicher gesetzt der <strong>Georgische Traum &#8211; Demokratisches Georgien<\/strong>, die derzeitige Regierungspartei, die vor vier Jahren unter der F\u00fchrung des Milliard\u00e4rs Bidsina Iwanischwili die Regierung Saakaschwili besiegte.<\/p>\n<p>Gute Aussichten, die F\u00fcnf-Prozent-H\u00fcrde zu \u00fcberspringen, werden den <strong>Freien Demokraten<\/strong> attestiert, der Partei des fr\u00fcheren Verteidigungsministers Irakli Alasania. Er verlie\u00df im Jahr 2014 im Streit die Regierung des Georgischen Traums und ist seither in der Opposition.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle anderen Parteivorschl\u00e4ge erscheint es derzeit kaum vorstellbar, dass sie ins Parlament einziehen, unter anderen die <strong>Republikaner<\/strong>, die derzeit noch in der Regierungs-Koalition sind und mit Davit Usupaschwili den Parlamentspr\u00e4sidenten stellen. Die Republikaner sind wohl die einzige Programmpartei westlichen Zuschnitts in Georgien, deren Gr\u00fcndung in Zeiten des sowjetischen Untergrunds stattfand.<\/p>\n<p>Vielleicht f\u00fcr eine \u00dcberraschung gut ist die <strong>Arbeiter Partei<\/strong> unter ihrem F\u00fchrer Schalwa Natelaschwili, einem politischen Urgestein des nachsowjetischen Georgiens. Zu Zeiten Schewardnadses ging er bei einer Wahl zum Stadtparlament Tiflis als \u00fcberlegener Wahlsieger durch.<\/p>\n<p>Alle anderen Parteien d\u00fcrften am Wahlabend wohl am Rande der statistischen Wahrnehmungsgrenze wieder finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zahl ist rekordverd\u00e4chtig: 45 Parteien sind zur Parlamentswahl am 8. Oktober zugelassen. 25 von ihnen treten mit eigenen Listen an 20 haben sich in insgesamt sieben Listenverbindungen zusammen geschlossen. 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