{"id":1941,"date":"2015-10-20T09:34:37","date_gmt":"2015-10-20T07:34:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1941"},"modified":"2015-10-20T09:37:46","modified_gmt":"2015-10-20T07:37:46","slug":"zwischen-regierungslyrik-und-wirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1941","title":{"rendered":"Zwischen Regierungslyrik und Wirklichkeit"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1944\" rel=\"attachment wp-att-1944\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-1944\" title=\"2015_10_webseite_wein_IMG_0651\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_IMG_0651.jpg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_IMG_0651.jpg 510w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_IMG_0651-150x83.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_IMG_0651-300x166.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_IMG_0651-500x277.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a>Georgischer Weinbau steckt in einer tiefen Strukturkrise &#8211; und keiner will es wissen<\/strong><\/p>\n<p>An Tagen wie diesen, dem 4. Oktober etwa, den Regierungschef Garibaschwili vor einem Jahr zum &#8222;Tag des georgischen Weins&#8220; ausgerufen hatte, ist die Welt wunschgem\u00e4\u00df in heiler Ordnung. Der Premier zeigt sich mit seinen Kindern bei der Weinlese, \u00fcberall finden Weinfeste mit Degustationen statt und bei der Er\u00f6ffnung eines neuen Weinzentrums erl\u00e4utert Garibaschwili den Plan seiner Regierung, die Qualit\u00e4tskontrollen in der georgischen Weinwirtschaft zu verst\u00e4rken, wiewohl sich die Weinqualit\u00e4t in den letzten Jahren signifikant verbessert h\u00e4tte. F\u00e4lschungen, so der Regierungs-amtliche Plan, sollen k\u00fcnftig vermieden werden. Der Tag des Weines, so das Agrarministerium in einer erg\u00e4nzenden Stellungnahme, w\u00fcrde begangen, um &#8222;georgischen Wein auf dem lokalen Markt popul\u00e4r zu machen und die Kultur des Weinkonsums zu verbessern&#8220;. Ein Satz, den man sich auf der Zunge zergehen lassen sollte.<\/p>\n<p>Alles Regierungslyrik der besonderen Art, denn die Realit\u00e4t in der georgischen Weinwirtschaft sieht weniger rosig aus. Noch vor ein paar Wochen, kurz vor Lesebeginn, haben Weinbauern in Kachetien mit Stra\u00dfenblockaden auf das zu erwartende Desaster im Herbst 2015 aufmerksam gemacht. Als Folge der Wirtschaftskrise in der Ukraine und Russland sind die Exporte in diese beiden L\u00e4nder in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 55 und 62 Prozent gesunken. Da beide L\u00e4nder im letzten Jahr mehr als zwei Drittel des georgischen Weinexports abnahmen, wurden in diesem Jahr insgesamt 44 Prozent weniger Flaschen Wein exportiert. Auf die Ums\u00e4tze bezogen sieht das Bild noch katastrophaler aus: Der georgischen Weinwirtschaft fehlen in den ersten neun Monaten knapp 70 Millionen Dollar an Export-Einnahmen, was einen R\u00fcckgang um 51,3 Prozent bedeutet.<\/p>\n<p>Exportiert wird in 41 L\u00e4nder, wobei die ersten f\u00fcnf (Russland, Kasachstan, Ukraine, China und Polen) rund 86 Prozent der rund 24 Millionen Flaschen abnehmen. Trotz der enormen R\u00fcckg\u00e4nge entfallen auf Russland und die Ukraine noch immer mehr als 60 Prozent des Exports, unabh\u00e4ngig davon, ob die Importeure derzeit ihre Rechnungen bezahlen k\u00f6nnen oder nicht. Manch eine Kellerei liefert trotz schleppender Zahlungen weiter, einerseits um Marktanteile zu halten, andererseits um Lagerkapazit\u00e4ten zu Hause zu schaffen.<\/p>\n<p>Interessant in diesem Zusammenhang: China, von vielen als der gro\u00dfe Zukunftsmarkt gefeiert, bringt es mit 1,5 Millionen Flaschen auf 6 Prozent des Exports, allerdings bei einem Wachstum von nahezu 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ob diese Rate langfristig fortgeschrieben werden kann, ist mehr als fraglich. China und der fern\u00f6stliche Markt werden die Mengenausf\u00e4lle in Russland und der Ukraine kaum ersetzen k\u00f6nnen, wiewohl der georgische Landwirtschaftsminister k\u00fcrzlich davon schw\u00e4rmte, China werde schon in kurzer Zeit mehrere zehn Millionen Flaschen Wein pro Jahr abnehmen.<\/p>\n<p>Die EU-L\u00e4nder spielen &#8211; mit Ausnahme des Baltikums, das mit 1,6 Millionen Flaschen immerhin sieben Prozent des Exports stellt &#8211; eine eher untergeordnete Rolle. Deutschland (189.000 Flaschen) und Frankreich (119.000 Flaschen) nehmen jeweils nicht einmal ein Prozent des georgischen Weinexportes ab. Der georgische Weinbau war seit Sowjetzeiten mehr oder weniger abh\u00e4ngig vom Markt in Russland und der Ukraine. Auf lange Sicht, diese Prognose liegt nahe, wird sich daran wenig \u00e4ndern, zumindest dann, wenn sich die georgische Weinwirtschaft weiter einem grunds\u00e4tzlichen Paradigmenwechsel verweigert.<\/p>\n<p>Die aktuellen Probleme des georgischen Weinbaus sind somit zun\u00e4chst einmal eindeutig von au\u00dfen verursacht durch die politischen und \u00f6konomischen Krisen in Russland und der Ukraine. Die gro\u00dfen Weinkellereien hatten sich auf einen nimmer endenden Exportboom nach Russland eingerichtet, nachdem Moskau im Jahr 2013 den fr\u00fcheren Importstopp f\u00fcr Wein und Mineralwasser aus Georgien aufgehoben hatte. Neue Kellereien mit Millionen-Investitionen sind aus dem Boden geschossen, die Traubenpreise vor allem im letzten Jahr ins nahezu unermessliche gestiegen.<\/p>\n<p>Der Herbst 2015 drohte, zum Desaster zu werden f\u00fcr viele, vor allem f\u00fcr kleinere Weinbauern, die bisher sicher gehen konnten, dass die gro\u00dfen Kellereien ihre Trauben gegen gutes Geld abnehmen. Wegen der Absatzflaute in Russland und der Ukraine aber sind die Tanks der gro\u00dfen Kellereien \u00fcbervoll. Von einigen wird berichtet, sie h\u00e4tten \u00fcberdies einige Hunderttausend Flaschen Wein f\u00fcr Russland auf Lager, die derzeit nicht abflie\u00dfen. Weine, die im Qualit\u00e4tsanspruch nur f\u00fcr den russischen Markt gemacht wurden und die, zum Beispiel, keine Importzertifizierung etwa f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union bekommen.<\/p>\n<p>So waren die Schlangen an Trauben-Lieferanten bei einigen Gro\u00dfkellereien in diesem Herbst mehr als \u00fcberschaubar. Das Gegenteil wird sogar berichtet, einige Verarbeitungsbetriebe m\u00fcssen mit Trauben aus eigenen Rebfl\u00e4chen auf den Markt, weil sie diese selbst weder aufnehmen noch verarbeiten, geschweige denn verkaufen k\u00f6nnen. Insider erwarten sogar die eine oder andere Insolvenz in den n\u00e4chsten Monaten. Die Folge: Die seit Jahren vom Staat festgelegten Traubenpreise sind erheblich gefallen, f\u00fcr Saperavi zum Beispiel von 2,00 bis 2,50 GEL pro Kilogramm (je nach Qualit\u00e4t) auf 82 Tetri, f\u00fcr Rkatziteli von 1 GEL auf 70 Tetri. F\u00fcr die Bauern eine gigantische Einbu\u00dfe, f\u00fcr die Gro\u00dfbetriebe ein Einkaufsvorteil, der noch h\u00f6her ausf\u00e4llt, da die staatlichen Subventionen abgezogen werden m\u00fcssen. Im vergangenen Jahr wurden diese noch \u00fcber die Abnehmer verrechnet, in diesem Jahr werden sie direkt den Bauern ausbezahlt. Von den 70 Tetri, die der Erzeuger f\u00fcr ein Kilogramm Wei\u00dfwein-Trauben erh\u00e4lt, bezahlt der Staat 35 Tetri direkt an den Erzeuger. Damit liegt der Einkaufspreis f\u00fcr die Betriebe bei nur noch 35 Tetri. Ob sich diese Ver\u00e4nderungen im Einkauf mittelfristig auf den Endverkaufspreis durchschlagen, darf bezweifelt werden. Auf die Qualit\u00e4t der Traubenverarbeitung schl\u00e4gt sich die Subventionsb\u00fcrokratie allemal nieder und zwar negativ. Die Trauben d\u00fcrfen, so die Klage eines Privatwinzers, erst angenommen werden und verarbeitet, wenn die staatlichen Subventions-Auszahler das Abwiegen der angelieferten Mengen pers\u00f6nlich \u00fcberwacht haben. Stundenlang standen die Lieferanten deshalb mit den Trauben in der Sonne, Qualit\u00e4ts-Produktion sieht anders aus.<\/p>\n<p>Das staatliche Subventionsprogramm ist ohnehin umstritten, auch in Georgien. Mit mehr als 30 Millionen Lari unterst\u00fctzt der Steuerzahler j\u00e4hrlich den Absatz der Trauben. Der Anteil der Subvention am Traubenpreis betr\u00e4gt in diesem Jahr vermutlich mehr als 35 Prozent. Anfang Oktober wurden f\u00fcr die Weinwirtschaft dar\u00fcber hinaus noch einmal 10 Millionen Lari aus dem Reservefond der Regierung bereitgestellt. Andere Zweige der Landwirtschaft, die Obstbauern zum Beispiel, d\u00fcrften mit Neid auf ihre Kollegen im Weinbau schauen, von \u00fcbrigen Bereichen der Volkswirtschaft zu schweigen. Da die staatliche Subvention ausschlie\u00dflich an die Menge gebunden ist und nicht an die Qualit\u00e4t, steht sie \u00fcberdies auch einem dringend notwendigen Strategiewechsel in der georgischen Weinwirtschaft im Wege. Kein Bauer kann daran interessiert sein, durch Mengenbegrenzung h\u00f6here Qualit\u00e4ten zu erzeugen, woran besonders kleinere Privat-Kellereien leiden, die sich auf den europ\u00e4ischen Markt spezialisiert haben. In Europa kann der georgische Wein nur als Nischenprodukt mit Topp-Qualit\u00e4t re\u00fcssieren. Das geht nicht ohne Begrenzung der Hektar-Ertr\u00e4ge. Die EU-Assoziierung alleine bedeutet alles andere als eine automatische Steigerung der georgischen Exporte in den gr\u00f6\u00dften Binnenmarkt Europas. Da muss sich die Weinwirtschaft im Lande schon gewaltig \u00e4ndern, wenn die EU etwa einen dauerhaften Verlust des russischen Marktes ersetzen soll.<\/p>\n<p>Problematisch ist auch, dass die Regierung erkl\u00e4rt, alle Trauben aufzunehmen, die nicht von Kellereien aufgekauft werden. Freilich zu einem geringeren Preis, denn diese Trauben werden in Betrieben, die der Staat vorsorglich angepachtet hat, zu Alkohol destilliert. Die Folge dieser Intervention: Der Marktpreis f\u00fcr Rein-Alkohol wird ebenfalls unter Druck geraten.<\/p>\n<p>Die georgischen Weinwirtschaft steckt in einer schweren Krise, die freilich niemand sehen will, deren Wurzeln ohne Frage bis in die Sowjetzeit reichen. Allerdings hat man hierzulande auch 25 Jahre nur auf den gro\u00dfen Nachbarn geschaut und andere M\u00e4rkte vernachl\u00e4ssigt. Dabei ist die Orientierung auf den einen Markt, den russischen als Hauptabnehmer auch ohne politische Unw\u00e4gbarkeiten mehr als riskant, eine Marketing-Grunderkenntnis, die man in Georgien str\u00e4flich vernachl\u00e4ssigt hat.<\/p>\n<p>Ob diese Krise auf Dauer mit staatlichen Subventionen zu l\u00f6sen ist, die nur kurzfristig &#8211; von Herbst zu Herbst &#8211; Ruhe in den Haupt-Weinbau-Regionen schaffen und damit die W\u00e4hlerschaft bes\u00e4nftigen, ist fraglich. Die georgische Weinwirtschaft, so ein deutscher Intimkenner des georgischen Weinbaus, sollte sich auf ihre Jahrtausende alte Tradition als Wiege des Weinbaus besinnen und mit dieser Marke hochwertige Qualit\u00e4tsweine herstellen, die weltweit exportf\u00e4hig sind und nicht nur in Russland. Dazu m\u00fcsste die Regierung aber ihre Massen-Subventionen auf Kilogramm-Basis aufgeben, Winzer und Kellereien auf diesem Wege zu marktwirtschaftlichem Verhalten zwingen. Der internationale Markt verlange hochwerte Qualit\u00e4tsprodukte. Ohne Eingreifen des Staates h\u00e4tten Bauern und Kellereien keine andere Wahl, als sich diesem Gesetz zu unterwerfen. &#8222;Wenn die Regierung daf\u00fcr die H\u00e4lfte des eingesparten Geldes in weltweites Marketing f\u00fcr das Weinland Georgien und seine besonderen Rebsorten und Qualit\u00e4ten stecken w\u00fcrde, dann werden die Weinbauern in wenigen Jahren kein Problem mehr damit haben, gute Trauben zu einem guten Preis auf dem Markt unterzubringen.&#8220;<a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1943\" rel=\"attachment wp-att-1943\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-1943\" title=\"2015_10_webseite_wein_foto_2_IMG_7689\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_foto_2_IMG_7689.jpg\" alt=\"\" width=\"618\" height=\"283\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_foto_2_IMG_7689.jpg 618w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_foto_2_IMG_7689-150x68.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_foto_2_IMG_7689-300x137.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/2015_10_webseite_wein_foto_2_IMG_7689-500x228.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 618px) 100vw, 618px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kleine Begebenheit am Rande: Kurz vor Beginn der Weinlese hat es in Kachetien noch einmal erhebliche Hagelsch\u00e4den in den Weinbergen gegeben. Wohl dem, der seine Rebfl\u00e4chen angemessen versichert hat. Nur, wer hat das schon?<br \/>\n<em><strong> Rainer Kaufmann<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Georgischer Weinbau steckt in einer tiefen Strukturkrise &#8211; und keiner will es wissen An Tagen wie diesen, dem 4. Oktober etwa, den Regierungschef Garibaschwili vor einem Jahr zum &#8222;Tag des georgischen Weins&#8220; ausgerufen hatte, ist die Welt wunschgem\u00e4\u00df in heiler &hellip; <a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1941\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":[],"categories":[1],"tags":[132,203,49],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1941"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1941"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1941\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1947,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1941\/revisions\/1947"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1941"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1941"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1941"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}