{"id":1818,"date":"2015-02-20T10:43:12","date_gmt":"2015-02-20T09:43:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1818"},"modified":"2015-02-20T10:43:12","modified_gmt":"2015-02-20T09:43:12","slug":"georgien-tv-tipps-fur-marz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1818","title":{"rendered":"Georgien-TV-Tipps f\u00fcr M\u00e4rz"},"content":{"rendered":"<p>Ab sofort ver\u00f6ffentlichen wir die jeweilige TV-Monatsvorausschau rechtzeitig in KaPost-online.<\/p>\n<p>Freitag, 27. M\u00e4rz 2015, 7:20 Uhr, WDR<br \/>\n<strong>Ostern im Kaukasus &#8211; Eine Fr\u00fchlingsreise nach Georgien<\/strong><br \/>\nRosa Kirschbl\u00fcten schimmern zart im Sonnenlicht vor einer d\u00fcsteren Kirchenruine. Eindr\u00fccke aus Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, zur sch\u00f6nsten Jahreszeit, im Fr\u00fchling. Der Autor des Filmes begleitet Georgi Kobachidze, einen jungen Lehrer, der mit seiner siebenk\u00f6pfigen Familie das Fest aller Feste feiert: Ostern.<br \/>\nF\u00fcr die Kobachidzes ist das der H\u00f6hepunkt des Jahres, wie f\u00fcr alle gl\u00e4ubigen Georgier. T\u00e4glich reist der Georgier aus dem kleinen Dorf Kareli nach Tiflis, in der der Georgier arbeitet. Auf seinem Weg bewundert er die schneebedeckten Gipfel des Gro\u00dfen Kaukasus und das frische Gr\u00fcn der Wiesen nach dem Winterschlaf. Der Film berichtet \u00fcber uralte georgische Traditionen, erz\u00e4hlt von den Menschen, die eine einzigartige Sprache sprechen, eine Sprache, die mit keiner anderen Sprache der Welt verwandt ist. In einem Land, in dem die christliche Orthodoxie eine Art Staatsreligion ist, wird Ostern wie ein Nationalfeiertag begangen. Und wenn die Weidenzweige am Palmsonntag alle Pl\u00e4tze und Stra\u00dfen s\u00e4umen, vergisst man f\u00fcr einen Moment, dass noch vor wenigen Jahren hier ein blutiger Krieg gef\u00fchrt wurde. Die \u00f6konomischen Probleme des Landes sind weiterhin gro\u00df. Wie leben die Georgier heute? Welche Sorgen und Tr\u00e4ume haben sie und wie bew\u00e4ltigen sie ihren Alltag? Georgien feiert Ostern &#8211; inmitten der m\u00e4chtigen Berge, mit vielen kleinen Alltagsgeschichten, die witzig sind und melancholisch zugleich.<\/p>\n<p>Sonntag, 29. M\u00e4rz 2015, 9:15 Uhr, 3sat<br \/>\n<strong>Jagd nach dem Goldenen Vlies<\/strong><br \/>\nAuf der Jagd nach dem goldenen Vlies sticht der griechische Sagenheld Jason, Prinz von Jolkos, mit einer 50 Mann starken Besatzung in See. Vor den griechischen Helden liegt eine gefahrvolle Reise ans Ende der damals bekannten Welt. F\u00fcr den Trip lie\u00df der junge Heroe eine einzigartige Galeere bauen, die er &#8222;Argo&#8220; taufte. Das gewaltige Ruderboot soll die eingeschworene Gemeinschaft in das sagenumwobene Land Kolchis jenseits der Dardanellen bringen.<br \/>\nDie Legende berichtet, dass niemand zuvor bis in die fremden Gestade vorgedrungen sei. Jason, der Prinz von Jolkos, aber riskiert die abenteuerliche Fahrt, denn er ist auf der Jagd nach dem &#8222;Goldenen Vlies&#8220;. Er wei\u00df, wenn er das heilige Widderfell wohlbehalten in seine Heimatstadt zur\u00fcck bringt, warten auf ihn nicht nur Ruhm und Ehre, sondern auch der K\u00f6nigsthron. Schon lange diskutieren Wissenschaftler \u00fcber den Wahrheitsgehalt des antiken Mythos. Sie gehen davon aus, dass die Geschichte von Jason und den Argonauten die erste Entdeckungsreise der Menschheit ins Schwarze Meer beschreibt. Triebfeder f\u00fcr die Expedition war die Gier nach Gold, das seit jeher in den Fl\u00fcssen und Bergwerken im heutigen Georgien vorkam. Die Herrscher wollten das Goldland am Fu\u00df des Kaukasus zur eigenen Provinz machen. Nur so konnten sie das edle Metall in rauen Mengen importieren, ohne daf\u00fcr gigantische Summen aufzubringen. Der Theorie zufolge berichtet die Sage auch von den gewaltsamen \u00dcbergriffen der K\u00f6nige, um an den kostbaren Rohstoff zu gelangen. Die These st\u00fctzen Schmuck und andere Preziosen aus dem 11. Jahrhundert vor Christus, die Arch\u00e4ologen in Jolkos aus einem untergegangenen Palast holten. Lange wussten die Gelehrten nicht, woher das Material f\u00fcr die Objekte stammte. Im Jahr 2004 schlie\u00dflich brachten Dr. Andreas Hauptmann und seine Kollegen vom Deutschen Bergbaumuseum Bochum Licht ins Dunkel der Wissenschaft. Das Team entdeckte in Georgien das \u00e4lteste Goldbergwerk der Welt. Die Sensation war perfekt, als die Forscher einige der Fundst\u00fccke aus Griechenland per Elementaranalyse mit den Golderzen aus der 5.000 Jahre alten Mine verglichen. Es fand eine spannende Beweisf\u00fchrung renommierter Forscher statt, um die historischen Fakten hinter dem Mythos aufzudecken. Zur Rekonstruktion der Zusammenh\u00e4nge geh\u00f6rte auch ein Nachbau der &#8222;Argo&#8220;. In einem Experiment belegten die Wissenschaftler, dass das bronzezeitliche Schiff technisch in der Lage war, die Strecke vom griechischen Hafen Jolkos bis nach Georgien zur\u00fcckzulegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab sofort ver\u00f6ffentlichen wir die jeweilige TV-Monatsvorausschau rechtzeitig in KaPost-online. Freitag, 27. M\u00e4rz 2015, 7:20 Uhr, WDR Ostern im Kaukasus &#8211; Eine Fr\u00fchlingsreise nach Georgien Rosa Kirschbl\u00fcten schimmern zart im Sonnenlicht vor einer d\u00fcsteren Kirchenruine. Eindr\u00fccke aus Tiflis, der Hauptstadt &hellip; <a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1818\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"gallery","meta":[],"categories":[1],"tags":[400],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1818"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1818"}],"version-history":[{"count":2,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1818\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1820,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1818\/revisions\/1820"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}