{"id":1707,"date":"2014-05-16T08:35:27","date_gmt":"2014-05-16T06:35:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1707"},"modified":"2014-05-16T08:40:20","modified_gmt":"2014-05-16T06:40:20","slug":"von-unterboihingen-in-die-mongolei-und-zuruck","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1707","title":{"rendered":"Von Unterboihingen in die Mongolei und zur\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]><xml>\n<w:WordDocument>\n<w:View>Normal<\/w:View>\n<w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n<w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n<w:PunctuationKerning\/>\n<w:ValidateAgainstSchemas\/>\n<w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n<w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n<w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n<w:Compatibility>\n<w:BreakWrappedTables\/>\n<w:SnapToGridInCell\/>\n<w:WrapTextWithPunct\/>\n<w:UseAsianBreakRules\/>\n<w:DontGrowAutofit\/>\n<\/w:Compatibility>\n<w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n<\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><\/p>\n<p><!--[if gte mso 9]><xml>\n<w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n<\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n\n\n\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n\n<![endif]--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><strong><span style=\"font-family: Arial;\"><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1715\" rel=\"attachment wp-att-1715\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-1715\" title=\"2014_10_schwabenteuer_IMG_4144\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/2014_10_schwabenteuer_IMG_4144.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"319\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/2014_10_schwabenteuer_IMG_4144.jpg 425w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/2014_10_schwabenteuer_IMG_4144-150x112.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/2014_10_schwabenteuer_IMG_4144-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/2014_10_schwabenteuer_IMG_4144-399x300.jpg 399w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a>Schwabenteuer &#8211; ein Ehepaar auf Weltreisen zu Besuch bei der KaPost<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Wer wei\u00df schon, wo Unterboihingen liegt. Unterboihingen ist mit rund 15.000 Einwohnern ein Stadtteil von Wendlingen und liegt 25 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Stuttgart am Neckar. Von hier aus brachen am 30. M\u00e4rz Dagmar und Klaus-Peter Scheuer auf, um mit ihrem gel\u00e4ndeg\u00e4ngigen \u201eL\u00e4ndy\u201c in geplanten 177 Tagen in die Mongolei und zur\u00fcck ins Schwabenland zu fahren. In Tiflis machten sie ein paar Tage Station und besuchten auch die Redaktion der Kaukasischen Post. Sie waren \u00fcber \u00d6sterreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Bulgarien und der T\u00fcrkei nach Georgien gekommen. Die bis ins letzte Detail geplante Reiseroute f\u00fchrt dann \u00fcber Russland, Kasachstan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgisistan, Kasachstan, dann wieder Russland in die Mongolei. \u00dcber Russland, die Ukraine, Slowakei und \u00d6sterreich geht es dann zur\u00fcck nach Deutschland. Mitte September wollen die zwei dann wieder zu Hause sein.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Beide 53 Jahre alt, er Maurermeister und Ausbilder in einem Ausbildungszentrum, sie Diplomgeographin. An der Hochschule f\u00fcr Wirtschaft und Umwelt N\u00fcrtingen-Geislingen macht sie die Vorlesungsplanung und wirtschaft betreut die Webseite der Fakulit\u00e4t Agrarwirtschaft, Volkswirtschaft und Management. Alles pr\u00e4zise nachzulesen auf ihrer eigenen Webseite www.schwabenteuer.de. Eine Webseite, die durch Qualit\u00e4t der Informationen nahezu alle Reise-Bloggs im Internet aussticht. \u00dcber diese Reise findet der Surfer eine mehr als nur informative Tabelle \u00fcber alle L\u00e4nder dieser Reise, in der Wetterdaten ebenso wenig fehlen wie Informationen \u00fcber Telekommunikation, Internet, W\u00e4hrung, Amtssprache und nat\u00fcrlich auch alle geografischen Angaben. \u201eIch wei\u00df als Web-Managerin, was wir alle vom Netz bekommen. Da muss man einfach auch dem Netz eigene Informationen geben und der Allgemeinheit zur Verf\u00fcgung stellen. So funktioniert Internet\u201c, erkl\u00e4rt Dagmar ihre Mitteilungsdrang.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Seit 1997 sind die beiden immer wieder auf Weltreisen gewesen, unz\u00e4hlige k\u00fcrzere, aber hin und wieder auch mehrere Monate, die sie ihren Arbeitgebern abringen konnten, das Haus in Unterboihingen vermieten sie einfach. Wir brauchen das, wir m\u00fcssen immer wieder raus. Wandern, Motorradfahrten, Kajaktouren, Allrad-Abenteuer. Auf der Webseite sind alle Reisen detailverliebt dokumentiert. Sie waren in Costa Rica, Peru, en Malediven, sind mit dem Motorrad vom Neckar bis zum Nil gefahren. Sie haben Tansania besucht, Namibia und Nepal, Gr\u00f6nland, Tunesien, Algerien und Island. Aber auch Spreewald, Vogesen, Altm\u00fchltal und Vulkaneifel. Es muss nicht immer die ganz weite Ferne sein. Jetzt geht es zum ersten Mal durch Osten Europas nach Zentralasien.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Weitere Ziele? Und ob: Kajakfahren in den Masuren, Alaska, Australien, Sri Lanka, Beringstra\u00dfe, Chile, Hawaii, Karpaten, Patagonien und Tibet zum Beispiel. Alles schon in Planung. Und zu jeder Reise nehmen einen dicken Koffer an B\u00fcchern mit. Wir hechten nicht durch die L\u00e4nder, wir nehmen uns viel Zeit zum Schauen, auch zum Lesen. Ihrem L\u00e4ndy geben sie hin und wieder einen Tag Ruhepause und wandern. Apropos L\u00e4ndy: Nach einem alten VW-Bus und mehreren kleineren Allradern haben die zwei im November 2012 einen richtigen Fang gemacht, einen Land Rover Defender mit Wohnkabine. Wendekreis unm\u00f6glich, aber \u201edas haben wir mittlerweile drauf.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Alle paar Tage informieren die beiden Freunde und Verwandte zu Hause mit einem update der Webseite. Ein paar Geschichten, ein paar Fotos. Nachdem der Zakaris-Fr\u00fchlingswetter geschuldet noch nicht passierbar war, \u201eblieb uns nichts anderes \u00fcbrig, als wieder Kurs Nord aufzunehmen. Vor Erreichen der M 27 sahen wir ein Hinweisschild &#8222;Weinroute&#8220;, dem wir nat\u00fcrlich folgten, weil die Stra\u00dfenkarte auch eine Abk\u00fcrzung versprach. Diese Weinroute war ein oft einspuriger Fahrweg mit eher seltenem Teerbelag, mannsgro\u00dfen Schlagl\u00f6chern und viel Verkehr, der immer an den Friedh\u00f6fen v\u00f6llig zum Erliegen kam wegen parkender Fahrzeuge und weil die Georgier prinzipiell jede L\u00fccke, die sich auftut, sofort wieder von beiden Seiten schlie\u00dfen. Offensichtlich ist es an Ostersonntag Brauch, bei den Toten ein Festmahl mit der gesamten Familie abzuhalten. Irgendwann haben wir dann aber die M 27 erreicht. Sie ist die Hauptverbindung zwischen dem Schwarzen Meer und der georgischen Hauptstadt Tbilisi. Auf dieser Route quetscht sich das Blech in beide Richtungen. Lkw geben den Takt vor und das, wenn es nicht gerade bergauf geht, in hohem Tempo. Es wird hemmungslos drauflos gedroschen, was die Fahrzeuge hergeben und sehr oft wird bei den riskanten \u00dcberholman\u00f6vern aus der zweispurigen eine dreispurige Stra\u00dfe. \u00dcberhaupt scheint der Stra\u00dfenverkehr ein rechtsfreier Raum zu sein. Die zahlreichen Polizisten sehen sich nur in der Beobachterrolle. Und ab und zu fehlt auch mal ein Gullideckel.\u201c<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Aus Wardsia, wo sie mit ihrem L\u00e4ndy eine kleine Ruhepause machten, melden sie, dass sich gleich mehrere Hunde am und unter ihrem Allrader versammelte. Immer wieder sei das geschehen auf der Tour. Die einfache Erkl\u00e4rung: Als \u00fcberzeugte Umweltsch\u00fctzer haben sie Schafwollfett f\u00fcr den Unterbodenschutz verwendet. Die Hundenasen hatte wohl Gefallen daran gefunden. Aber: \u201eSie kamen nicht zum Betteln, sie waren freundlich, unaufdringlich und sie wollten wohl unseren L\u00e4ndy h\u00fcten\u201c.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Gro\u00dfe Frage vor der Abreise aus Tiflis: Wie wird der Grenz\u00fcbergang nach Russland? Eigentlich kein Problem, hatten wir ihnen von der Redaktion der KaPost Mut gemacht. Die Bericht auf der Schwabenteuer-Webseite gab uns recht:<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">\u201eIm Vorfeld sch\u00fcttelte so ziemlich jeder den Kopf, wie wir denn auf diese abstruse Idee kommen k\u00f6nnen, mit dem eigenen Auto nach Russland zu fahren. Zun\u00e4chst ist Russland f\u00fcr uns Transit, ebenso wie die 1. Einreise nach Kasachstan. Wir k\u00f6nnen beruhigen: Alles ist bisher ganz anders, wie irgendwo geschrieben oder geh\u00f6rt. In Georgien sind wir noch einmal in den Hohen Kaukasus gefahren \u00fcber die spektakul\u00e4re georgische Heerstra\u00dfe, die eine Passh\u00f6he von fast 2.400 m hat. Leider hatten wir tief h\u00e4ngende Wolken und es regnete bzw. schneite sp\u00e4ter etwas. Vor Kasbegi sind wir zwecks \u00dcbernachtungsplatz in ein Seitental gefahren und hatten am anderen Morgen einen traumhaften Blick auf den 5.047 m hohen Kasbek. Die Einreise nach Russland (= unser pers\u00f6nliches Schl\u00fcsselloch f\u00fcr die Tour) wollten wir schnell hinter uns bringen. Die Ausreise aus Georgien dauerte 15 Minuten, der Geldwechsel von Lari\/Euro in Rubel weitere 15 Minuten und die Einreise nach Russland 3 Stunden. Es dauerte aber nur deshalb so lange, weil die Armenier vor uns in der Warteschlange Schwierigkeiten beim Ausf\u00fcllen der Zollformulare hatten. Wir mussten nur kurz das Auto \u00f6ffnen, erkl\u00e4ren, dass wir in die Mongolei fahren (gro\u00dfes Kopfsch\u00fctteln um uns herum), das Zollformular f\u00fcr den Land Rover ausf\u00fcllen (englische Vordrucke h\u00e4ngen aus und eine englisch sprechende Zollbeamtin half uns auch) und dann waren wir drin! Eigentlich v\u00f6llig problemlos!\u201c Dann warten wir einmal in aller Ruhe darauf, was sie berichten, wenn sie auf dem R\u00fcckweg durch die Ukraine fahren. Aber vielleicht ist zum Herbst dort ja auch wieder Normalit\u00e4t eingekehrt.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schwabenteuer &#8211; ein Ehepaar auf Weltreisen zu Besuch bei der KaPost Wer wei\u00df schon, wo Unterboihingen liegt. Unterboihingen ist mit rund 15.000 Einwohnern ein Stadtteil von Wendlingen und liegt 25 Kilometer s\u00fcd\u00f6stlich von Stuttgart am Neckar. 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