{"id":1428,"date":"2013-07-26T14:54:51","date_gmt":"2013-07-26T12:54:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1428"},"modified":"2013-07-26T14:54:51","modified_gmt":"2013-07-26T12:54:51","slug":"das-erste-beethovenbuch-in-georgischer-sprache","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1428","title":{"rendered":"Das erste Beethovenbuch in georgischer Sprache"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:WordDocument>\n  <w:View>Normal<\/w:View>\n  <w:Zoom>0<\/w:Zoom>\n  <w:HyphenationZone>21<\/w:HyphenationZone>\n  <w:PunctuationKerning\/>\n  <w:ValidateAgainstSchemas\/>\n  <w:SaveIfXMLInvalid>false<\/w:SaveIfXMLInvalid>\n  <w:IgnoreMixedContent>false<\/w:IgnoreMixedContent>\n  <w:AlwaysShowPlaceholderText>false<\/w:AlwaysShowPlaceholderText>\n  <w:Compatibility>\n   <w:BreakWrappedTables\/>\n   <w:SnapToGridInCell\/>\n   <w:WrapTextWithPunct\/>\n   <w:UseAsianBreakRules\/>\n   <w:DontGrowAutofit\/>\n  <\/w:Compatibility>\n  <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4<\/w:BrowserLevel>\n <\/w:WordDocument>\n<\/xml><![endif]--><\/p>\n<p style=\"font-family: Arial;\"><!--[if gte mso 9]><xml>\n <w:LatentStyles DefLockedState=\"false\" LatentStyleCount=\"156\">\n <\/w:LatentStyles>\n<\/xml><![endif]--><!--[if gte mso 10]>\n\n\n<style>\n \/* Style Definitions *\/\n table.MsoNormalTable\n\t{mso-style-name:\"Normale Tabelle\";\n\tmso-tstyle-rowband-size:0;\n\tmso-tstyle-colband-size:0;\n\tmso-style-noshow:yes;\n\tmso-style-parent:\"\";\n\tmso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt;\n\tmso-para-margin:0cm;\n\tmso-para-margin-bottom:.0001pt;\n\tmso-pagination:widow-orphan;\n\tfont-size:10.0pt;\n\tfont-family:\"Times New Roman\";\n\tmso-ansi-language:#0400;\n\tmso-fareast-language:#0400;\n\tmso-bidi-language:#0400;}\n<\/style>\n\n\n<![endif]--><strong><span style=\"font-family: Arial;\">Private Sponsoren aus Deutschland haben geholfen<\/span><\/strong><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Strahlend steht Rusundan Kutateladze, die 70-j\u00e4hrige Musikprofessorin, vor rund hundert Musikbegeisterten im Tifliser <span style=\"mso-bidi-font-style: italic;\">Komponistenhaus in der Aghmaschenebelistra\u00dfe<em>. <\/em><\/span>Nach Jahren intensiver Arbeit pr\u00e4sentiert sie \u00fcberaus gl\u00fccklich das erste Buch \u00fcber Beethoven, das auf Georgisch verfasst ist. Sechs Jahre hat sie daf\u00fcr recherchiert und daran geschrieben. Ein Jahr lang \u2013 wie sie sagte \u2013 hat sie vergeblich nach Sponsoren gesucht. Doch dann trifft sie wie durch Zufall einen deutschen Offizier auf offener Stra\u00dfe, der ihr, gemeinsam mit seiner Frau und seinen Freunden aus Bayern, die ben\u00f6tigten 1.000 Euro zur Verf\u00fcgung stellen kann. Ende Mai wurde das Buch in einer Feierstunde vorgestellt. Ein \u201ekleiner\u201c Meilenstein in der georgischen Musikgeschichte \u2013 zumindest f\u00fcr alle Studentinnen und Studenten der Musikakademie und auch der Universit\u00e4t in Tiflis, die sich nun erstmals mit einem Buch in ihrer Muttersprache mit dem gro\u00dfen deutschen Komponisten besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Es ist das sechste und wohl auch das letzte Buch von Rusudan Kutateladse. Nachdem sie in den vergangen Jahren Bach, H\u00e4ndel (beide 2002), Mozart (2003), Haydn und Gluck (2004) behandelt hat, vollendet sie ihr Lebenswerk mit einem der beliebtesten Komponisten im Lande. \u201eIn Georgien lieben alle Beethoven! Nicht nur Komponisten und Musiker; einfach jeder!\u201c, sagt die selbstbewusste Frau. Das Buch gilt als gro\u00dfe Neuigkeit in der georgischen Musikwelt und wurde mit allgemeiner Begeisterung aufgenommen. Ihre Kollegen loben dabei nicht nur ihren sch\u00f6nen Sprachstil, sie betonen auch, dass es vor allem als Buch f\u00fcr Studenten verfasst wurde mit vielen Illustrationen, ungew\u00f6hnlich vielen Zitaten, die das Lernen erleichtern. Dazu zahlreiche Erl\u00e4uterungen, Geschichten und Hintergrundinformationen, die so in anderen Werken vergeblich gesucht werden. Kurzum: Ein praktisches, hoch informatives Lehrbuch \u00fcber einen der wohl bedeutendsten Komponisten der Welt-Musikgeschichte. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Selbstverst\u00e4ndlich wurde der Abend auch musikalisch gestaltet. Eingeleitet durch eine kurze Ansprache der sichtlich ger\u00fchrten Autorin, in der sie sich herzlich f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung der niederbayerischen Sponsoren bedankte, gab es Einlagen aus dem Werk Beethovens. Hochbegabte K\u00fcnstler wie die junge Pianistin Salome Jordania mit Sonate Nr.3, oder Mamuka Sikkarulidze (am Klavier begleitet von Rodan Jandieri) mit Sonate Nr.5 zeigten ihr K\u00f6nnen. Des Weiteren wurde mit einer vierh\u00e4ndigen Sonate, einem Quartett und einer Arie, der weltweit bekannten Lia Chivadze aufgewartet. Auf die Frage, ob Frau Kutateladze selbst ein Instrument spiele, gab sie sich bescheiden: \u201eIch spiele ein bisschen Piano, aber schlecht. Und Geige, aber auch schlecht.\u201c <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span style=\"font-family: Arial;\">Oberst Maximilian Eder, in Tiflis NATO-Verbindungsoffizier beim NATO-Verbindungsb\u00fcro, verwies in seiner Replik darauf, dass es eine viele Jahrhunderte alte gemeinsame Geschichte zwischen Georgien und Deutschland gibt, doch auch mit wechselhaften Episoden. So hat die Familie Kutateladze nach dem Krieg das wenige Essen, das es gab, mit einigen deutschen Kriegsgefangenen geteilt, wie sie ihm schon bei der ersten Begegnung mitgeteilt hat. Und sie empfindet die Tatsache, jetzt mit deutscher Hilfe ihr Lebenswerk publizieren zu k\u00f6nnen, als einen Gl\u00fccksfall und ein Zeichen, dass ihre Familie damit von Deutschland etwas zur\u00fcck erh\u00e4lt, was so niemals zu erwarten gewesen w\u00e4re. Spontan sageten die anwesenden Spender &#8211; Roswitha Eder, Artur Grauberger, G\u00fcnther Bauer, Max Weber und Ulli Reichermeier &#8211; nochmals weitere 1.000 Euro zu, damit Rusudan Kutateladse noch ein anderes Projekt finanzieren kann.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-family: Arial;\"><span style=\"font-family: Arial; color: black;\">\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Text: Isabelle Eder, F<\/span><span style=\"font-family: Arial; color: black;\">oto: Stefan Conrad<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Private Sponsoren aus Deutschland haben geholfen Strahlend steht Rusundan Kutateladze, die 70-j\u00e4hrige Musikprofessorin, vor rund hundert Musikbegeisterten im Tifliser Komponistenhaus in der Aghmaschenebelistra\u00dfe. 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