{"id":1022,"date":"2012-08-02T15:49:32","date_gmt":"2012-08-02T13:49:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1022"},"modified":"2012-08-02T15:49:32","modified_gmt":"2012-08-02T13:49:32","slug":"golf-schurfen-gift-ernten","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?p=1022","title":{"rendered":"Golf sch\u00fcrfen &#8211; Gift ernten"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1026\" rel=\"attachment wp-att-1026\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1026\" title=\"2012_08_goldmine_Abb.2b pH-Messung in einem Zufluss zum Mashavera\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2b-pH-Messung-in-einem-Zufluss-zum-Mashavera.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"320\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2b-pH-Messung-in-einem-Zufluss-zum-Mashavera.jpg 425w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2b-pH-Messung-in-einem-Zufluss-zum-Mashavera-150x112.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2b-pH-Messung-in-einem-Zufluss-zum-Mashavera-300x225.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2b-pH-Messung-in-einem-Zufluss-zum-Mashavera-398x300.jpg 398w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a>\u00d6kologische Auswirkungen des Bergbaus im Mashavera-Tal<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bergbau vs. Landwirtschaft<br \/>\n<\/strong>Das Mashavera-Tal liegt in der Region Bolnisi in Niederkartlien, ca. 40 km s\u00fcd-westlich von Tiflis. In dem fruchtbaren Tal wird intensive Landwirtschaft betrieben. Die angebauten Kulturpflanzen, haupts\u00e4chlich Gem\u00fcse,\u00a0werden regional vermarktet, gelangen teilweise aber auch bis zu den Wochenm\u00e4rkten in Tiflis. Die Landwirtschaft des Mashavera-Tals ist durch die guten B\u00f6den ertragreich. Diese sind dunkel, tiefgr\u00fcndig humos und geh\u00f6ren zu den fruchtbarsten der Welt. Aufgrund der sommerlichen Trockenheit sind hohe Ertr\u00e4ge nur m\u00f6glich, wenn die B\u00f6den bew\u00e4ssert werden. Daf\u00fcr wird haupts\u00e4chlich das Wasser des Mashavera Flusses verwendet, das \u00fcber ein Kanalsystem zu den \u00c4ckern und G\u00e4rten beiderseits es Flusses geleitet wird.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1030\" rel=\"attachment wp-att-1030\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1030\" title=\"2012_08_goldmine_karte_Folie1 Kopie\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_karte_Folie1-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"214\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_karte_Folie1-Kopie.jpg 425w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_karte_Folie1-Kopie-150x75.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_karte_Folie1-Kopie-300x151.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Allerdings werden die B\u00f6den des Tals nun seit mehr als vier Jahrzehnten gro\u00dffl\u00e4chig durch Schwermetalle kontaminiert. Verursacher der bestehenden Belastungssituation ist der nahe der Siedlung Kazreti gele\u00adgene \u201eMadneuli\u201c Tagebau. Es handelt sich um den gr\u00f6\u00dften Buntmetalltagebau Georgiens, in dem kupfer- und goldhaltige Er\u00adze abgebaut werden.<\/p>\n<p>Auf Grund fehlender Abdeckung von Abraumhalden durch Pflanzenwuchs kommt es zur Erosion, also der Abschwemmung von noch schwermetallhaltigen Haldenmaterial in den Mashavera. Zus\u00e4tzlich finden ein unkon\u00adtrol\u00adlierter Eintrag von sauren Minenabw\u00e4ssern und die Einleitung von Abw\u00e4ssern der Flotationsanlage des Tagebaus in den Fluss statt. Daher werden im Mashavera unterhalb des Tagebaus deutliche niedrigere pH-Werte gemessen als oberhalb. Der Fluss wird also durch die Abw\u00e4sser versauert. Gleichzeitig sind stark erh\u00f6hten Konzentrationen an Kupfer, Zink und dem giftigen Cadmium im Flusswasser nachweisbar.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1025\" rel=\"attachment wp-att-1025\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1025\" title=\"2012_08_goldmine_Abb.2a Abraumhalde mit Erosionsrinnen\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2a-Abraumhalde-mit-Erosionsrinnen.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"302\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2a-Abraumhalde-mit-Erosionsrinnen.jpg 425w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2a-Abraumhalde-mit-Erosionsrinnen-150x106.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2a-Abraumhalde-mit-Erosionsrinnen-300x213.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Abb.2a-Abraumhalde-mit-Erosionsrinnen-422x300.jpg 422w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die unbepflanzte Abraumhaldes der Goldmine mit deutlichen Erosionsspuren<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was sind eigentlich\u00a0 Schwermetalle\u2026?<\/strong><\/p>\n<p>Definitionsgem\u00e4\u00df sind es Metalle mit einer Dichte von 3,5-5 Gramm pro Kubikzentimeter. Dazu z\u00e4hlen zum einen die f\u00fcr den Stoffwechsel von Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen essentiellen Spurenelemente (z.B. Eisen, Mangan und Zink), andererseits aber auch solche Metalle, die entweder keine physiologische Bedeutung besitzen oder sogar schon in geringen Konzentrationen toxisch wirken (z.B. Blei und Cadmium oder Quecksilber).<\/p>\n<p><strong>\u2026wie gelangen sie in den Boden\u2026?<\/strong><\/p>\n<p>Schwermetalle kommen als nat\u00fcrlicher Bestandteil der Minerale in Gesteinen und damit auch im Boden vor. Sie werden aber auch durch Erzbergbau und Metallverarbeitung, Abf\u00e4lle, D\u00fcngemittel, Staub und Abgase im Oberboden lokal und regional angereichert.<\/p>\n<p><strong>\u2026und wie kommen sie in die Nahrungsmittel?<\/strong><\/p>\n<p>Generell gilt, dass jede Pflanze essentielle Metalle, darunter auch Kupfer und Zink, in geringen Mengen als Spurenelemente ben\u00f6tigt und aufnimmt. Aber auch bei diesen N\u00e4hrelementen f\u00fchrt eine \u00dcberversorgung zu einer Sch\u00e4digung. Allerdings werden auch nicht-essentielle oder gar toxische Metalle, wie beispielsweise Cadmium, ebenfalls von allen Pflanzen aufgenommen. Dennoch gibt es erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Schwermetallaufnahme zwischen unterschiedlichen Pflanzenarten. Des Weiteren gilt, dass Schwermetalle bevorzugt in den Bl\u00e4tter und St\u00e4ngel eingelagert werden, w\u00e4hrend sie in Fr\u00fcchte in deutlich geringerem Ma\u00dfe eingelagert werden.<\/p>\n<p><strong>Wie schlimm ist es wirklich \u2026f\u00fcr\u00a0 den Boden?<\/strong><\/p>\n<p>Die B\u00f6den des Mashavera-Tals sind durch hohe Ton- und Humusgehalte und eine neutrale Bodenreaktion gepr\u00e4gt. Sie bieten damit ideale Voraussetzungen Schwermetalle in einer Form zu binden, in der sie von Pflanzen nur schwer aufgenommen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Schwermetallgehalte der B\u00f6den im Mashavera-Tal werden im Wesentlichen durch die Nutzungs\u00adart bestimmt. W\u00e4hrend unbew\u00e4sserte oder mit unbelastetem Wasser bew\u00e4sserte B\u00f6den in der Regel typische Hintergundwerte, d.h. Schwermetallgehalte die durch den nat\u00fcrlichen Mineralbestand des Bodens bedingt sind, aufweisen, kommt es auf den mit kontaminiertem Mashavera-Wasser bew\u00e4sserten Fl\u00e4chen zu einer erheblichen \u00dcberschreitung der Hinter\u00adgrundwerte, in einigen F\u00e4llen sogar um das bis zu 30fache!.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1028\" rel=\"attachment wp-att-1028\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1028\" title=\"2012_08_goldmine_Folie3 Kopie\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Folie3-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"421\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Folie3-Kopie.jpg 425w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Folie3-Kopie-150x148.jpg 150w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Folie3-Kopie-300x297.jpg 300w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Folie3-Kopie-302x300.jpg 302w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1023\" rel=\"attachment wp-att-1023\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1023\" title=\"2012_08_dolfmine_Folie2 Kopie\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_dolfmine_Folie2-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"438\" srcset=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_dolfmine_Folie2-Kopie.jpg 425w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_dolfmine_Folie2-Kopie-145x150.jpg 145w, http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_dolfmine_Folie2-Kopie-291x300.jpg 291w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Belastung der Oberb\u00f6den mit den Schwermetallen Cadmium, Kupfer und Zink in Abh\u00e4ngigkeit von der Landnutzung<\/strong><\/p>\n<p>Auf Grund der hohen Bindungskapazit\u00e4t der B\u00f6den liegen trotz hoher Gesamtgehalte nur relativ geringe Anteile der Schwermetalle in pflanzenverf\u00fcgbarer Form vor. Aber vor allem auf intensiv bew\u00e4sserten Gem\u00fcse- und Weinanbau\u00adstandorten mit hohen Gesamtgehalten, werden auch diese Gehalte zu einer relevanten Gr\u00f6\u00dfe, da sie von den angebauten Nutzpflanzen aufgenommen werden.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund georgischer und mitteleurop\u00e4ischer gesetzlicher Grenzwerte<em> <\/em>zeigt sich, dass die B\u00f6den des Mashavera Tals bereits so stark kontaminiert sind, dass in vielen F\u00e4llen Nutzungseinschr\u00e4nkungen oder sogar Sanierungs\u00adma\u00dfnahmen erforderlich sind. Hiervon sind mehr als die H\u00e4lfte der untersuchten Stand\u00adorte mit Dauerkulturen (Wein- und Obstg\u00e4rten) und rund ein Drittel der untersuchten Hausg\u00e4rten betroffen.<\/p>\n<p>Des Weiteren l\u00e4sst sich in den belasteten Oberb\u00f6den bereits eine verminderte Aktivit\u00e4t der f\u00fcr die N\u00e4hrstoffkreisl\u00e4ufe im Boden wichtigen Mikroorganismen nachweisen.<\/p>\n<p><strong>\u2026f\u00fcr die Nahrungskette?<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die menschliche Gesundheit ist vor allem die Pflanzenaufnahme von Cadmium problematisch, w\u00e4hrend stark erh\u00f6hte Kupfer- und Zink-Konzentrationen in Kulturpflanzen eher ein Problem f\u00fcr die Erntequalit\u00e4t und den Ertrag darstellen. Pflanzenproben von Feldern und G\u00e4rten, die mit Mashavera-Wasser bew\u00e4ssert wurden, weisen deutlich h\u00f6here Schwermetallkonzentrationen auf.<\/p>\n<p>Eine Verlagerung von Cadmium in die Nahrungskette durch stark Cadmium anreichernde Kulturpflanzen ist nachweisbar. Dagegen werden in m\u00e4\u00dfig bis schwach Cadmium anreichernden Kulturpflanzen, wie z.B. \u00a0Mais oder Tomaten, nur in Einzelf\u00e4llen kritische Konzentrationen erreicht, die f\u00fcr den Menschen bedenklich sind. Eine, die menschliche Gesundheit gef\u00e4hrdende Anreicherung ist demnach insbesondere in solchen Nahrungspflanzen zu bef\u00fcrchten, die in starkem Ma\u00dfe Schwermetalle anreichern, wie Blattgem\u00fcse, Wurzelgem\u00fcse oder Kr\u00e4uter und auf Standorten wachsen, die weiterhin mit kontaminiertem Wasser aus dem Mashavera bew\u00e4ssert werden. Wenn es um die konkrete Gesundheitsgef\u00e4hrdung der Menschen geht, ist allerdings die Menge der belasteten Nahrungsmittel entscheidend, die konsumiert wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?attachment_id=1029\" rel=\"attachment wp-att-1029\"><img loading=\"lazy\" title=\"2012_08_goldmine_Folie4 Kopie\" src=\"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/2012_08_goldmine_Folie4-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"380\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Cadmiumkonzentrationen in Kulturpflanzen, die mit belastetem (Mashavera, unterhalb der Mine) und unbelastetem Wasser (Mashavera, oberhalb der Mine oder Grundwasser) bew\u00e4ssert wurden, in Relation zu den Grenzwerten der Europ\u00e4ischen Union<\/strong><\/p>\n<p><strong>Was kann man tun?<\/strong><\/p>\n<p>Zu allererst muss der weitere Eintrag von Schwermetallen in die landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4chen des Mashavera-Tals unterbunden werden. Dazu ist die Sicherung der Abraumhalden des Tagebaus durch Abdeckung mit einer durchwurzelbaren Bodenschicht und Bepflanzung notwendig. Des Weiteren muss die lokale Bev\u00f6lkerung \u00fcber die Gefahren des Anbaus und Verzehrs von Pflanzen, die Cadmium anreichern, aufgekl\u00e4rt werden. Bei sehr hohen Schwermetallkonzentrationen sind auch Nutzungsverbote notwendig. Als letzter, und mit Sicherheit aufwendigster Schritt, k\u00e4me noch eine Sanierung der kontaminierten B\u00f6den in Frage, damit diese auch k\u00fcnftigen Generationen im vollen Umfang zur Nahrungsmittelproduktion zur Verf\u00fcgung stehen. Beispielsweise k\u00f6nnte eine <em>in-situ<\/em> Immobilisierung von Schwermetallen durchgef\u00fchrt werden, bei der die Schwermetalle im Boden verbleiben, aber ihre Mobilit\u00e4t und Bioverf\u00fcgbarkeit durch Bodenzus\u00e4tze eingeschr\u00e4nkt werden. Dieses geschieht durch die Zugabe von Bodenzus\u00e4tzen, die ein hohes Bindungsverm\u00f6gen f\u00fcr Schwermetalle aufweisen. Allerdings sind solche Ma\u00dfnahmen noch mit erheblichen Kosten von mehreren zehntausend \u20ac pro Hektar verbunden.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die mit kontaminiertem Flusswasser bew\u00e4sserten B\u00f6den und Kulturpflanzen des Mashavera-Tals sind im erheblichen Ma\u00dfe durch Schwermetalle belastet. Eine weitere Erh\u00f6hung der Schwermetallgehalte der B\u00f6den ist nicht mehr zu tolerieren und entsprechende Sicherungsma\u00dfnahmen f\u00fcr den Tagebau sind unumg\u00e4nglich. Die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden m\u00fcssen sich des Problems bewusst werden und geeignete Ma\u00dfnahmen ergreifen, um sowohl die Bev\u00f6lkerung des Mashavera-Tals, wie auch die Menschen zu sch\u00fctzen, die die im Mashavera Tal angebauten Lebensmittel auf den Wochenm\u00e4rkten kaufen.<\/p>\n<p><strong>Wollen Sie mehr \u00fcber das Projekt erfahren?<\/strong><\/p>\n<p>Die Untersuchungen der Schwermetallbelastung des Mashavera-Tals wurden in dem\u00a0 Videoblog <strong><em>sciencemovies<\/em><\/strong> der VolksagenStiftung dokumentiert, die auch das Projekt finanziert hat: http:\/\/www.sciencemovies.de\/de\/01_gold_schuerfen_gift_ernten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kologische Auswirkungen des Bergbaus im Mashavera-Tal Bergbau vs. Landwirtschaft Das Mashavera-Tal liegt in der Region Bolnisi in Niederkartlien, ca. 40 km s\u00fcd-westlich von Tiflis. In dem fruchtbaren Tal wird intensive Landwirtschaft betrieben. 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