{"id":44,"date":"2012-04-30T00:20:25","date_gmt":"2012-04-29T22:20:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.erkanet.de\/KaromediaWP\/?page_id=44"},"modified":"2012-05-04T21:24:54","modified_gmt":"2012-05-04T19:24:54","slug":"history","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.kaukasische-post.com\/?page_id=44","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Geschichte der Kaukasischen Post<\/strong><\/p>\n<p>Die erste Ausgabe der \u201eKaukasischen Post\u201c erschien am 18. Juni 1906. Herausgeber war Baron Kurt von Kutschenbach, als verantwortlicher Redakteur zeichnete Arthur Leist. Die Zeitung erschien damals w\u00f6chentlich, jeweils am Sonntag und beinhaltete politische Leitartikel, Nachrichten, Annoncen, Leserbriefe, eine Rundschau aus dem In- und Ausland sowie Nachrichten aus den deutschen Kolonien im Kaukasus. Die Zeitung informierte auch \u00fcber Landwirtschaft, Gartenbau, K\u00fcche, Haus, Gesundheit und Erziehung sowie Kultur. Etwas sp\u00e4ter wurde der Umfang der Zeitung erweitert und sie hie\u00df <strong><em>\u201eKaukasische Post\u201c \u2013 Einzige Deutsche Zeitung des Kaukasus \u2013 Insertionsorgan f\u00fcr Cis- und Transkaukasien<\/em><\/strong>. Exemplare aus dieser Zeit befinden sich f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich in der Georgischen Nationalbibliothek in Tiflis. 1914 unterbrach der erste Weltkrieg die Herausgabe der \u201eKaukasischen Post\u201c. Die Zeitung erschien erst wieder 1918 als Wochenschrift. Schlie\u00dflich musste die Zeitung 1922 \u2013 kurz nach dem Einmarsch der roten Armee in Georgien \u2013 ihr Erscheinen endg\u00fcltig einstellen.<\/p>\n<p>1994 erschien die erste Nummer der neuen \u201eKaukasischen Post\u201c. Die Idee dazu hatte Udo Hirsch. Mit privaten Spenden konnte im Oktober unter der Tr\u00e4gerschaft von <strong><em>\u201eCUNA Georgica \u2013 Gesellschaft zur F\u00f6rderung der Kultur und der Natur in Georgien\u201c<\/em><\/strong> die Zeitung wieder zweimonatlich in Tiflis erscheinen. Als einzige deutschsprachige Publikation im Kaukasus erreichte sie mit einer Berichterstattung \u00fcber das Geschehen in Georgien sowie \u00fcber Georgien-spezifische Themen in und aus Deutschland die deutsche Minderheit in Georgien, die deutsch-sprachige Gemeinschaft in Georgien, Georgien-interessierte Leser in Deutschland, \u00d6sterreich und der Schweiz, sowie Deutschsprechende und \u2013lernende. Mit einer Redaktion aus georgischen Mitarbeiterinnen hat der deutsche Journalist G\u00f6tz-Martin Rosin die Kaukasische Post \u00fcber zehn Jahre geleitet.<\/p>\n<p>Im Sommer 2011 erkl\u00e4rte die Tr\u00e4gerstiftung, dass sie die Kaukasische Post mangels hinreichender Finanzen einstellen wird. Damit stand ein wichtiges St\u00fcck deutschen Kulturguts und eine mehr als 100 Jahre alte Tradition deutscher Presse im s\u00fcdlichen Kaukasus vor dem Aus.<\/p>\n<p>Der im Januar 2012 in Tiflis von dem deutschen Journalisten, Buchautor und Unternehmer Rainer Kaufmann gegr\u00fcndete Verlag KAROmedia hat von der bisherigen Tr\u00e4gerstiftung die Titelrechte \u201eKaukasische Post\u201c \u00fcbernommen und bringt das seitherige Zweimonatsblatt in neuer Aufmachung ab Februar 2012 als \u201eKaukasische Post \u2013 Die deutsche Monatszeitung aus dem S\u00fcdkaukasus\u201c heraus. Redakteure sind G\u00f6tz-Martin Rosin und Rainer Kaufmann<\/p>\n<p>Ziel ist es, die Zeitung fit zu machen f\u00fcr den Medienmarkt des 21. Jahrhunderts und somit die dauerhafte Pr\u00e4senz einer deutschen Presse im S\u00fcdkaukasus zu sichern. Dabei ist geplant, die Berichterstattung aus den L\u00e4ndern Armenien und Aserbaidschan zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte der Kaukasischen Post Die erste Ausgabe der \u201eKaukasischen Post\u201c erschien am 18. Juni 1906. Herausgeber war Baron Kurt von Kutschenbach, als verantwortlicher Redakteur zeichnete Arthur Leist. 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